Ugandas Präsident will aus einer Provinzpiste ein globales Drehkreuz machen. Experten warnen vor Prestigeprojekten statt sinnvoller Infrastruktur.
Auch Ugandas Präsident hat hochfliegende Pläne für den Flugverkehr seines Landes
Olukayode Jaiyeola/imago
„Mbarara Airport“ steht in weißen Lettern auf dem Wellblechdach eines einstöckigen Hauses, in dem sich die Abfertigungshalle befindet. Davor eine 1,5 Kilometer lange Landebahn ohne Asphalt, die von einem einfachen Maschendrahtzaun gesichert wird. Das ist es.
Doch wenn es nach den Visionen von Ugandas Präsident Yoweri Museveni geht, dann soll dieser Provinzflughafen in der Nähe der Präsidentenfarm im Westen des Landes bald ein internationales Drehkreuz für den Luftverkehr zwischen Lateinamerika und Asien werden. Neben einer dann 5,5 Kilometer langen Landebahn soll dort dann einer der größten Flughäfen weltweit entstehen, mit einem hochmodernen, gigantischen Terminal.







