In Deutschland gibt es in den 1980er-Jahren kaum Forschung zur Behandlung traumatisierter Menschen mit Fluchtgeschichte. Eine Gruppe rüttelt daran.
Tag der offenen Tür am Standort DRK-Kliniken Westend in Berlin, 1999: Kinder von Patienten malen ein Wandbild
bzfo
D ie geopolitische Lage in Europa und Vorderasien zu Beginn der 1990er-Jahre: Kurz nach dem Ende des Zweiten Golfkriegs tobt noch immer der Krieg im ehemaligen Jugoslawien und die Sowjetunion ist gerade zerfallen. Unzählige Menschen haben Gewalt, Folter und Verfolgung erfahren. Vor allem Geflüchtete aus Jugoslawien, Rumänien, der Türkei, Libanon und Polen suchen in Deutschland Schutz.
Diesen Schutz will ihnen eine Gruppe von Ärzt*innen, Psycholog*innen, einer Krankengymnastin, Sozialarbeiter*innen und einer Kunsttherapeutin ermöglichen. 1992 gründeten sie in Berlin das Behandlungszentrum für Folteropfer (bzfo), das heute unter dem Namen „Zentrum Überleben“ bekannt ist.








