Nach einer langen Phase des gefühlten Abschieds und unbeantworteter Fragen hat OnePlus sich nun offiziell zu seiner Zukunft geäußert: Das Unternehmen beendet seine Geschäftstätigkeiten in Europa und den USA. Der 2013 von Carl Pei und Pete Lau gegründete Hersteller wird damit keine neuen Produkte in den beiden Regionen mehr einführen.

OnePlus mit Oppo-Software

„Nach reiflicher Überlegung wird OnePlus keine neuen Produkte mehr in Europa und Nordamerika auf den Markt bringen“, schreiben OnePlus und Unternehmensmutter Oppo in einer uns vorliegenden Stellungnahme. Der Hersteller versichert, dass „die Rechte und Interessen bestehender Nutzer, einschließlich Kundendienst, Software-Updates und Sicherheitspatches“, in vollem Umfang weiterhin gewahrt werden.

Gegenüber The Verge erklärte das Unternehmen, dass die Geräte „in den kommenden Monaten“ von OnePlus’ OxygenOS auf Oppos ColorOS umgestellt werden sollen. Laut Oppos Europa-Chef Elvis Zhou werden Besitzer die Möglichkeit haben, auf Wunsch wieder zu OxygenOS zurückzukehren. Dies dürfte bedeuten, dass User, die sich dafür entscheiden, auf zukünftige Updates verzichten zu müssen.

OnePlus verlässt den deutschen Markt zugunsten der Unternehmensmutter Oppo. Schon seit einiger Zeit vermarktete OnePlus in seinem eigenen Store Produkte von Oppo und verlinkte zur Oppo-Webseite. OnePlus schreibt zu Oppo-Produkten: „Auf der Suche nach einer neuen Technologie, die dir alles bietet, was du dir von OnePlus-Geräten wünschst? Oppo hat die Geschwindigkeit, die du brauchst, und die Erfahrung, der du vertraust.“