Die Zahl der Hitzetoten ist laut Schätzung des Robert-Koch-Instituts um weitere 1.710 gestiegen. Sie könnte insgesamt aber auch doppelt so hoch liegen.

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Thomas Warnack/dpa

Die Zahl der Hitzetoten in diesem Sommer hat sich nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf 6.830 erhöht. Das geht aus dem Wochenbericht „Hitze und Übersterblichkeit in Deutschland“ hervor, den das RKI am Donnerstag veröffentlicht hat. Damit hat sich die Zahl der Hitzeopfer um weitere 1.700 in der Woche vom 29. Juni bis zum 5. Juli erhöht. Die tatsächliche Zahl könnte aber auch bis zu doppelt so hoch liegen, da das zugrunde liegende Rechenmodell des RKI durch die extreme Hitzewelle nur eingeschränkt aussagekräftig ist.

Durch einen Hitzedom war Ende Juni mehr als eine Woche lang die Höchsttemperatur bundesweit auf weit über 30 Grad gestiegen. Am letzten Juni-Wochenende war mehrfach der Temperaturrekord gebrochen worden. An dem Sonntag waren 41,7 Grad in einem Ort an der Oder in Brandenburg gemessen worden.