Das bauausführende Unternehmen Gicon hat im brandenburgischen Schipkau den Rohbau der Gittermastkonstruktion des später größten Windrades der Welt abgeschlossen. Die letzten Segmente der Gitterkonstruktion sind in einer Höhe von 160 m verschraubt worden. Im Endausbau erreicht das Höhenwindrad eine Größe von rund 360 m. Die Nabenhöhe der Turbine liegt auf 300 m Höhe.
Der Bau des Höhenwindturms hatte im Juli 2025 begonnen. Die Baugrube für die riesigen Fundamente wurde ausgehoben, die Fundamente gegossen und mit der Montage der Gitterkonstruktion begonnen. Qualitätsprobleme der von einem Subunternehmen gelieferten Stahlbauteile brachten den Bau dann aber ins Stocken. Die Teile mussten in den Wintermonaten 2025/2026 überprüft und Ersatzbauteile gefertigt und die betroffenen Teile ausgetauscht werden. Bis Ende März 2026 waren diese Arbeiten aber abgeschlossen. Seitdem läuft der Bau wieder planmäßig. Im Februar war der Schwerlastraupenkran in Betrieb genommen worden, der die schweren Gitterkonstruktionen in luftige Höhen anheben kann. Rund 1000 t kann der Kran bewegen.
Arbeiten in luftiger Höhe
Das fünfte Segment der Gittermastkonstruktion des Außenturms wurde nun in einer Höhe von 160 m aufgesetzt. Mit der Fertigstellung der Gittermastkonstruktion ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Allerdings stehen noch weitere Arbeiten aus. So muss die Turbinengondel auf eine Höhe von 300 m angehoben werden. Dies erfolgt über die teleskopartige Konstruktion des Turms. Die Turbine wird dabei in einem ersten Schritt auf eine Höhe von 150 m gebracht und dort montiert. In einem zweiten Schritt soll sie in ihre endgültige Position auf 300 m gebracht werden.











