PfadnavigationHomeSportFußballWMArtikeltyp:LivetickerWM 2026Tuchel erhält trotz des Scheiterns die Rückendeckung des englischen VerbandesStand: 03:59 UhrIn einer hochemotionalen Partie geht England gegen Argentinien in Führung. Doch das Team um Lionel Messi übernimmt die Kontrolle und dreht das Spiel kurz vor Schluss. Die Highlights im Video.Thomas Tuchel darf die englische Nationalmannschaft wohl trotz der Niederlage zur EM 2028 führen. Außerdem: Prinz William versucht sich nach an Aufmunterung. Alle News in unserem WM-Ticker.Die Fußball-Weltmeisterschaft findet in den USA, Kanada und Mexiko statt. Bleiben Sie hier auf dem Laufenden über alles Wichtige rund um das Turnier und die Mannschaften in der K.-o.-Runde. 03:53 Uhr – Donnerstag, 16. JuliMedienberichte: Tuchel hat Vertrauen des VerbandesThomas Tuchel soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge trotz des Scheiterns im Halbfinale das Vertrauen des englischen Fußballverbands FA haben. Es werde erwartet, dass der deutsche Coach das Team auch zur Heim-EM 2028 führen werde, schrieb unter anderem die BBC. Tuchel werde wahrscheinlich Trainer bleiben, schrieb die „Times“.Tuchels Vertrag gilt einschließlich der EM-Endrunde in zwei Jahren. Das Turnier wird in England, Schottland, Irland und Wales stattfinden. Tuchel steht nach der 1:2-Niederlage gegen Argentinien in der Kritik mehrerer Experten. Sie werfen dem früheren Bundesligatrainer vor, nach der 1:0-Führung auf eine zu defensive Taktik gesetzt zu haben.01:54 Uhr – Donnerstag, 16. JuliKane lässt weitere WM-Teilnahme offenStürmerstar Harry Kane hat offen gelassen, ob er in vier Jahren einen weiteren Anlauf auf den WM-Titel starten will. Es sei zu früh, um darüber zu sprechen, sagte der englische Profi nach dem 1:2 gegen Argentinien. Er betrachte die Situation Jahr für Jahr und schaue, wie er sich fühle. Er spiele stets mit Stolz und Freude für das Nationalteam.Kane verwies darauf, dass er in diesem Sommer 33 Jahre alt werde. Gleichzeitig erwähnte er allerdings auch Lionel Messi, der auch mit 39 Jahren für Argentinien noch auf dem höchsten Niveau spiele. „Ich will mir keine Grenzen setzen“, betonte Kane. „Ich werde mich um die Situation kümmern, sobald sie auftritt. Aber im Moment geht es erst einmal darum, diese schwere Niederlage zu verarbeiten.“01:03 Uhr – Donnerstag, 16. JuliMessi führt im Rennen um den Goldenen SchuhLionel Messi hat im Rennen um den Goldenen Schuh für den erfolgreichsten Torschützen bei der WM wieder vorgelegt. Der 39 Jahre alte Kapitän von Titelverteidiger Argentinien überholte dank seiner beiden Vorlagen beim 2:1-Halbfinalsieg gegen England in Atlanta Frankreichs Kylian Mbappé. Beide erzielten bisher acht Tore, Messi kommt nun auf vier Vorlagen, Mbappé auf drei. Bei Torgleichheit entscheidet die Anzahl der Assists über die Platzierung in der Wertung des Weltverbands Fifa.00:54 Uhr – Donnerstag, 16. JuliPrinz William meldet sich nach der NiederlageDer britische Thronfolger Prinz William hat sich nach der 1:2-Niederlage Englands im Halbfinale gegen Argentinien mit aufmunternden Sätzen an die Fußball-Nationalmannschaft gewandt. „Extrem enttäuscht. England, ihr habt alles gegeben, und wir sind alle so stolz auf euch“, schrieb der 44-Jährige auf der Plattform X. William ist seit 2006 auch Präsident des englischen Fußballverbandes.Der bekennende Fußball-Fan bedankte sich bei allen Beteiligten „auf und neben dem Platz für ein unglaubliches Turnier“. „Der Kampfgeist und der Glaube, den ihr gezeigt habt, haben uns alle inspiriert“, schrieb William.23:03 Uhr – Mittwoch, 15. JuliArgentinien ringt England nieder und steht im FinaleTitelverteidiger Argentinien steht angeführt von Superstar Lionel Messi erneut im Endspiel der Fußball-WM. Die Südamerikaner bezwangen im Halbfinale von Atlanta England um den deutschen Trainer Thomas Tuchel mit 2:1 (0:0) und treffen im Kampf um den vierten WM-Titel auf Europameister Spanien.Vor 68.239 Fans ging England durch Anthony Gordon (55. Minute) in Führung, Enzo Fernandez (85.) und Lautaro Martínez (90+2.) drehten das Spiel. Messi bereitete beide Treffer direkt vor.Quelle: AP Photo/Rebecca Blackwell21:48 Uhr – Mittwoch, 15. JuliCollina kontert Deschamps: „Schiedsrichter sind Weltklasse“Fifa-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina hat die Kritik von Frankreichs Trainer Didier Deschamps an der Leistung der Unparteiischen im WM-Halbfinale gekontert. „Als Reaktion auf die Äußerungen von Didier Deschamps, der infrage gestellt hat, ob unser Schiedsrichter das Niveau hatte, das Halbfinale zu leiten, ist die Antwort der Fifa eindeutig: ‚Ja, definitiv.‘“, sagte der italienische frühere Spitzenreferee Collina: „Unsere Schiedsrichter sind Weltklasse.“Nach dem klaren 0:2 gegen Spanien im Duell um den Finaleinzug hatte Deschamps die Qualität von Schiedsrichter Ivan Barton aus El Salvador infrage gestellt. „Glauben Sie, dass der Schiedsrichter gut genug war, um ein Halbfinale zu leiten?“, fragte der Weltmeistercoach nach der Partie. Manche Entscheidungen seien „fragwürdig“ gewesen, meinte Deschamps.18:05 Uhr – Mittwoch, 15. JuliÜberraschende Aldi-Aktion vor dem WM-HalbfinaleEine Marketing-Aktion von Aldi England sorgt für Aufsehen: Vor dem WM-Halbfinale zwischen England und Argentinien hat der Discounter auf der Insel seinen meistverkauften argentinischen Malbec-Wein aus den Regalen geräumt. Ein Kunde teilte ein Foto der leeren Weinregale und des Schilds, das dort angebracht war. Dort stand: „Wir haben unseren argentinischen Malbec aus den Regalen entfernt, aus Solidarität vor dem Spiel morgen.“ Darunter der Schlachtruf: „It's coming home!“ Aldi postete das Bild anschließend selbst auf seinem Instagram-Account.In der Bildunterschrift schrieb die Kette: „Wenn das uns nicht zum Sieg verhilft, wissen wir auch nicht weiter.“ Auf einen Nutzer-Kommentar reagierte Aldi mit einem Augenzwinkern: „Das Einzige, was NICHT nach Hause kommt, ist eure schöne Flasche Wein (tut uns leid x).“ Im Netz fällt die Resonanz überwiegend positiv aus. „Euer Kreativteam ist brillant!“, lobte ein Nutzer. Ein anderer kommentierte: „Jetzt respektiere ich Aldi noch mehr.“16:37 Uhr – Mittwoch, 15. JuliNeuendorf unterstützt Infantino zunächst nichtDer DFB hat kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl des Fifa-Präsidenten Gianni Infantino unterzeichnet. „Weitere Schritte werden im DFB-Präsidium beraten“, hieß es in einer Stellungnahme des Verbandes. Zuerst hatte „Bild“ über den Vorgang berichtet. Demnach warb Fifa-Direktor Elkhan Mammadov aus Aserbaidschan während der WM bei europäischen Nationalverbänden für die Wiederwahl Infantinos kommenden März in Rabat/Marokko.Infantino ist bei der WM unter anderem durch den Fall Folarin Balogun weiter in die Kritik geraten. Die Rot-Sperre des US-Stürmers war nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump bei Infantino aufgehoben worden. Schon beim Fifa-Kongress Anfang Mai in Vancouver hatte DFB-Präsident Neuendorf ein sofortiges Wahlversprechen an Infantino vermieden. Ähnlicher Look, aber nicht auf WellenlängeQuelle: Martin Meissner/AP/dpa14:57 Uhr – Mittwoch, 15. JuliSorgen um Spaniens Torschützen vor dem FinaleTrotz des Finaleinzugs herrscht bei Spanien Sorge um Pedro Porro. Der Rechtsverteidiger musste beim 2:0-Halbfinalsieg gegen Frankreich nach seinem Traumtor zum zwischenzeitlichen 2:0 vorzeitig ausgewechselt werden. „Ich konnte nicht mehr und deshalb wurde ich ausgewechselt. Im Moment bin ich völlig erschöpft, muss ich mich ausruhen“, sagte Porro dem Sender TVE.Nationaltrainer Luis de la Fuente sagte: „Bei Pedro Porro scheint es sich um eine Überlastung zu handeln, wir müssen weitere Untersuchungen durchführen.“ Ob Porro im WM-Finale einsatzfähig ist, bleibt damit vorerst offen.Spanien steht dank einer herausragenden Leistung gegen WM-Favorit Frankreich zum zweiten Mal in einem WM-Finale. Trainer Luis de la Fuente ist „unglaublich stolz“ auf die Leistung seiner Mannschaft und glaubt an einen Sieg im Endspiel am kommenden Sonntag.14:32 Uhr – Mittwoch, 15. Juli Einbruchsversuch bei Lamine Yamal vereiteltWährend Lamine Yamal mit Spanien den Einzug ins WM-Finale feierte, haben Unbekannte versucht, in sein Haus bei Barcelona einzubrechen. Nach Angaben der Zeitung La Vanguardia wurde der Einbruchsversuch in der Nacht zum Mittwoch vom privaten Sicherheitsdienst des Nationalspielers vereitelt.Die katalanische Polizei bestätigte den Vorfall und teilte mit, Ermittlungen aufgenommen zu haben. Die Täter konnten unerkannt flüchten. Laut dem Bericht entdeckte ein Wachmann gegen vier Uhr morgens zwei Männer auf einer Grundstücksmauer des Anwesens. Das Haus in Esplugues de Llobregat gehörte früher Ex-Barcelona-Profi Gerard Piqué und Sängerin Shakira. Ermittler prüfen derzeit, ob der Vorfall mit weiteren Einbrüchen in der Umgebung zusammenhängt.14:12 Uhr – Mittwoch, 15. JuliMatthäus: Klopp ähnelt BeckenbauerNoch vor seinem offiziellen Amtsantritt als Bundestrainer zieht Lothar Matthäus einen großen Vergleich: Für den Rekordnationalspieler erinnert Jürgen Klopp in vielerlei Hinsicht an Franz Beckenbauer. „Was Beckenbauer und Klopp vor allem gemeinsam haben, ist ihre Ausstrahlung. Ihre internationale Strahlkraft“, schrieb Matthäus bei BILD.Der Weltmeister von 1990 sieht Parallelen auch im Umgang mit den Spielern. Beckenbauer habe den Respekt der Stars als Weltklassespieler genossen, Klopp genieße ihn durch seine Erfolge als Trainer. Zudem glaubt Matthäus, dass Klopp wie einst Beckenbauer auf ein starkes Trainerteam setzen werde. „Das wird bei Klopp nicht viel anders sein“, schrieb der 64-Jährige.Am Wochenende wird sich die DFB-Spitze erstmals mit Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp in New York treffen. Walter M. Straten, „Bild“-Vizechefredakteur Sport, kennt die ersten Details zu Klopps möglichem Vertrag.13:29 Uhr – Mittwoch, 15. JuliUefa sucht Infantino-HerausfordererMuss Gianni Infantino bei der nächsten Fifa-Wahl erstmals seit Jahren wieder um sein Amt kämpfen? Laut talkSPORT sollen innerhalb der Uefa zunehmend Stimmen laut werden, bei der Präsidentenwahl 2027 einen Gegenkandidaten zum Schweizer zu unterstützen. Als aussichtsreichster Kandidat gilt UEFA-Präsident Aleksander Čeferin. Nach dem Bericht will der Slowene jedoch an der Spitze des europäischen Verbands bleiben. Auch PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi soll in Europa viel Rückhalt genießen, eine Kandidatur aber derzeit ebenfalls nicht anstreben.Hintergrund der Überlegungen sind die zuletzt verschärften Spannungen zwischen Uefa und Fifa – insbesondere nach dem WM-Skandal um die aufgehobene Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun. Trotz der wachsenden Kritik gilt Infantino international weiter als Favorit, da zahlreiche Verbände aus Südamerika, Afrika und Asien ihn unterstützen sollen.Fifa-Präsident Gianni Infantino schließt eine WM mit 64 Teilnehmern nicht aus. Immer wieder steht der Verband in der Kritik und gilt als Gelddruckmaschine. Aus Sicht von Jens Lehmann gibt es aber auch positive Aspekte. „Die Fifa tut viele gute Sachen“, sagt der ehemalige Nationaltorwart.12:00 Uhr – Mittwoch, 15. JuliNur ein Spiel? Vizepräsidentin widerspricht Messi-CoachArgentiniens Trainer Scaloni hat vor einer Vermischung des WM-Halbfinals gegen England mit dem Falkland-Krieg vor 44 Jahren gewarnt und forderte, Sportliches nicht mit Politischem zu vermischen. Ganz anders die Vize-Präsidentin seines Landes. „Wir spielen gegen die Piraten-Usurpatoren. Das ist kein Spiel wie jedes andere“, schrieb Victoria Villarruel auf X und kündigte an: „Ich werde nicht politisch korrekt sein oder mich zurückhalten. Gegen die Engländer geht es um mehr.“ Es ginge im Spiel darum, „den Eindringlingen die Stirn zu bieten“, schrieb die ultrarechte Politikerin weiter: „Hoch lebe Argentinien! Wir werden nämlich bis zum letzten Atemzug fordern, was uns gehört.“ Argentinien und Großbritannien hatten 1982 mehr als 70 Tage lang Krieg um die Falkland-Inseln vor der Küste Argentiniens geführt. Dabei starben rund 1000 Soldaten. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Bis heute weigert sich Großbritannien, über den Anspruch auf die sogenannten Malvinas zu verhandeln. Englands Fußballnationalmannschaft steht im WM-Halbfinale und trifft dort auf Argentinien. Nach dem Sieg gegen Mexiko kam es in der Kabine zu einem skurrilen Jubel. Jetzt machen Fans in ganz England den viralen Schultertanz nach.11:04 Uhr – Mittwoch, 15. JuliTuchels Prämie für Englands TitelgewinnThomas Tuchel spielt gegen Argentinien nicht nur um den Einzug ins WM-Finale, sondern auch um eine hohe Prämie. Sollte der Engländer die Three Lions zum ersten WM-Titel seit 1966 führen, soll er laut britischen Medien rund drei Millionen Pfund (etwa 3,5 Millionen Euro) kassieren.Noch wichtiger dürfte für den Deutschen allerdings der sportliche Erfolg sein. Mit zwei weiteren Siegen würde Tuchel England zum Weltmeister machen und sich damit auf eine Stufe mit Sir Alf Ramsey stellen, der die Three Lions 1966 zum bislang einzigen WM-Titel geführt hatte. Nach anfänglicher Kritik wird Tuchel auf der Insel inzwischen gefeiert. Nach dem Viertelfinalsieg gegen Norwegen sangen die Fans: „Football’s coming home again, with Thomas Tuchel.“Im zweiten Halbfinale dieser WM trifft England auf Argentinien. Wie schon bei der WM 1986 wird Argentinien in dunkelblauen Auswärtstrikots auflaufen. Der Weg ins Halbfinale war für beide Mannschaften lang. England und Argentinien haben im Turnierverlauf bisher die meisten Spielminuten absolviert.08:23 Uhr – Mittwoch, 15. JuliArgentinien setzt auf Maradona-GlücksbringerArgentinien greift im WM-Halbfinale gegen England zum dunkelblauen Auswärtstrikot – und verbindet damit gute Erinnerungen. Schon beim legendären 2:1 gegen England bei der WM 1986 mit Diego Maradonas „Hand Gottes“ sowie beim Achtelfinal-Erfolg 1998 lief die Albiceleste in Blau auf.Da Argentinien diesmal als Auswärtsteam angesetzt ist, kommt das Trikot erneut zum Einsatz. Spekulationen, er habe die FIFA um diese Farbwahl gebeten, wies Trainer Lionel Scaloni jedoch zurück. „Ich habe das blaue Trikot nicht verlangt“, sagte der Nationalcoach. Englands Trainer Thomas Tuchel zeigte Verständnis für den Aberglauben. Er erklärte, dass er in einer vergleichbaren Situation vermutlich genauso gehandelt hätte.Argentinien setzt sich dank eines traumhaften Schlenzers in der Verlängerung gegen zehn Schweizer durch und steht im Halbfinale. Zuvor flog Embolo wegen einer dämlichen Schwalbe vom Platz. Sehen Sie die Highlights der Partie hier im Video.04:21 Uhr – Mittwoch, 15. JuliLegendärer Ball wird versteigertDer Ball, mit dem Diego Armando Maradona 1986 Fußball-Geschichte schrieb, wird bald wieder versteigert. Mit dem Spielgerät hatte Maradona damals im WM-Viertelfinale beim 2:1 gegen England zuerst das Tor der „Hand Gottes“ und danach seinen Jahrhunderttreffer mit einem unfassbaren Solo aus der eigenen Hälfte heraus erzielt.„Dieser Ball war Zeuge der berühmtesten Kontroverse und des gefeiertsten Geniestreichs in der Geschichte des Fußballs“, schreibt das US-Auktionshaus Heritage Auctions aus Dallas und rechnet mit Geboten bis zu 10 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 8,8 Millionen Euro) und mehr. Der Bieter-Prozess soll am 31. Juli beginnen, die Auktion in der Zeit vom 21. bis 23. August stattfinden. Das Startgebot liegt bei 2,5 Millionen US-Dollar (2,2 Millionen Euro). 2022 war der Ball für umgerechnet 2,3 Millionen Euro bei einer Auktion in London versteigert worden.02:23 Uhr – Mittwoch, 15. JuliTuchel denkt über Manndeckung für Messi nachFür die Chance auf das erste englische Finale seit 1966 greift Trainer Thomas Tuchel womöglich in die taktische Mottenkiste. „Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, für ihn auf die gute alte Manndeckung zu setzen“, sagte der 52-Jährige über Argentiniens Lionel Messi. Der Superstar bringt Tuchel besonders ins Grübeln. „Jeder kennt die Räume, die er mag. Aber er sieht Dinge früher als anderer. Dann hat er die zwei Meter, die er für seinen unglaublichen linken Fuß braucht“, sagte Englands Nationaltrainer. Er habe aber einige Muster im Spiel der Argentinier ausgemacht.Messi hat bei dieser WM bereits acht Tore geschossen. „Es ist unglaublich, wie er das Team trägt“, befand Tuchel. „Er ist der Anführer und Schlüsselspieler dieser Mannschaft. Man kann sehen, dass das Team schon lange zusammen ist und viel Turniererfahrung hat.“01:54 Uhr – Mittwoch, 15. JuliUngewöhnliche Uber-AnkündigungMit einer ungewöhnlichen Ankündigung stimmt der Fahrdienstvermittler Uber in Argentinien seine Kunden auf das Halbfinale gegen England ein: „Wir möchten darauf hinweisen, dass es an diesem Tag erlaubt sein wird, im Uber zu springen, denn wer nicht springt ... ihr wisst schon.“ Hintergrund ist der bei argentinischen Fußballfans beliebte Gesang „Él que no salta es un inglés“ – auf Deutsch: „Wer nicht springt, ist ein Engländer“. Der Schlachtruf stammt bereits aus der Zeit des Falklandkrieges zwischen den beiden Ländern im Jahr 1982, als zahlreiche Menschen auf der Plaza de Mayo in Buenos Aires gegen das Vereinigte Königreich demonstrierten.Bei der Zieleingabe müssen die Kunden nach dem Willen des Unternehmens allerdings aufpassen: „Am Mittwoch wird es nicht möglich sein, innerhalb Argentiniens zu Zielen zu reisen, deren Namen Wörter wie ‚englisch‘, ‚britisch‘ oder ähnliche Begriffe beinhalten, die auf dieses bestimmte Land hinweisen.“01:43 Uhr – Mittwoch, 15. JuliPedro Porro widmet Tor seinem kranken SohnSpaniens Pedro Porro hat sein Tor gegen Frankreich seinem kleinen Sohn gewidmet. Er habe direkt an ihn gedacht, sagte der 26-Jährige nach Treffer zum 2:0-Endstand. „Er konnte leider nicht hier sein, weil es ihm nicht gut geht und er Fieber hat.“ Pedro Porro setzte sich nach seinem Tor mit erhobener rechter Faust auf den Rasen. Genauso hatte der Außenverteidiger von Tottenham Hotspur auch schon sein Tor beim 3:0 der Spanier im Sechzehntelfinale gegen Österreich bejubelt. Damals hatte er in den sozialen Medien auch noch ein Foto veröffentlicht, das den Sohn ebenfalls mit erhobenem Arm und einem Fußball vor sich zeigt.„Das war ein Moment voller gemischter Gefühle, weil er nicht dabei sein konnte“, sagte der Defensivmann, als er nach dem Tor gegen Frankreich über seinen rund zehn Monate alten Sohn sprach. „Ich wollte es ihm widmen und hoffe, dass es ihm inzwischen schon etwas besser geht.“SUF/lwö/
WM 2026: Tuchel erhält trotz des Scheiterns die Rückendeckung des englischen Verbandes - WELT
Während Lamine Yamal mit Spanien den Einzug ins WM-Finale feierte, haben Unbekannte versucht, in sein Haus bei Barcelona einzubrechen. Außerdem: Sorgen um Spaniens Torschützen vor dem Finale. Alle News in unserem WM-Ticker.














