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Konjunktur: US-Erzeugerpreise sinken im Juni zum Vormonat Die US-Erzeugerpreise sind überraschend gesunken und dämpfen die Inflationssorgen. An Fed hält trotzdem an ihrer straffen Geldpolitik fest.

Öl-Pumpen auf dem San Ardo Ölfeld. Foto: Nic Coury/AP/dpaDie US-Hersteller haben ihre Preise zuletzt überraschend gesenkt und damit Inflationssorgen etwas gedämpft. Die Erzeugerpreise sanken im Juni im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten eine Stabilisierung auf dem Vormonatsniveau erwartet. Im Mai hatte sich noch ein Plus von 0,6 Prozent ergeben und im April ein Zuwachs von 1,1 Prozent.Im Vergleich zum Juni 2025 legten die US-Erzeugerpreise im vorigen Monat um 5,5 Prozent zu. Experten hatten hier einen Zuwachs von 6,2 Prozent erwartet, nach revidiert 6,0 Prozent im Mai.Die Erzeugerpreise dienen als frühe Hinweisgeber für die Entwicklung der Verbraucherpreise. Die Ölpreise sind im Zuge des Iran-Krieges gestiegen, was auch die US-Verbraucher zu spüren bekommen. Die Jahresteuerungsrate sank im Juni zwar auf 3,5 Prozent, bleibt aber weiterhin relativ hoch.USA Amerika, du machst es besser Die USA feiern 250 Jahre Unabhängigkeit, ihren ­Erfolgswillen, Innovationshunger – und das beste Geschäftsmodell der Welt. Was können wir lernen? von Sonja Álvarez, Henrike Adamsen, Julian Heißler und weiterenUS-Notenbankchef Kevin Warsh erklärte im Kongress, mit dem Rückgang könne sich die Federal Reserve nicht zufrieden geben. Die Mission Preisstabilität sei damit nicht erfüllt. Er betonte, die Notenbank werde mit der „richtigen Geldpolitik“ dafür sorgen, dass der Inflationsschub der vergangenen Jahre der Vergangenheit angehöre.Warsh betonte, er werde eine unabhängige Geldpolitik betreiben. Er ist im Mai ins Amt gekommen und löste den von US-Präsident Donald Trump immer wieder scharf kritisierten Fed-Chef Jerome Powell ab. Die Finanzmärkte gehen davon aus, dass Trump mit seinen immer wieder vorgebrachten Zinssenkungsforderungen auch bei Warsh nicht durchdringen wird.Die Fed könnte vielmehr im September die geldpolitischen Zügel anziehen. Die US-Notenbank Federal Reserve beließ den Leitzins auf der ersten Sitzung unter Warshs Vorsitz im Juni in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. rtr Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick