PfadnavigationHomePanoramaHessenMann tötet Ehefrau mit 30 Schnitten und StichenStand: 20:24 UhrLesedauer: 2 MinutenIm hessischen Kelkheim hat ein Mann seine Ehefrau nahe des Marktplatzes mit einer Stichwaffe getötet. Zeugen konnten den Tatverdächtigen überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.In Kelkheim soll ein 60‑Jähriger seine getrennt lebende Ehefrau mit einer Machete getötet haben – mit rund 30 Schnitten und Stichen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen.Nach der tödlichen Attacke auf eine Frau auf einer Straße im hessischen Kelkheim sind grausame Details bekannt geworden. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt nach eigenen Angaben wegen Mordes gegen einen 60-jährigen kroatischen Staatsangehörigen.Der Mann soll am Dienstagabend seiner 58-jährigen Ehefrau, bei der es sich ebenfalls um eine kroatische Staatsangehörige handelte, mit einer Machete „mindestens 30 abgrenzbare Stich- und Schnittverletzungen im Bereich des Kopfes, Halses, Nackens und Oberkörpers zugefügt haben“, so die Staatsanwaltschaft.Die Tat ereignete sich vor einer Vielzahl von Zeugen. Ein Augenzeuge berichtete, er sei nur etwa fünf Meter von der Attacke entfernt gewesen. Ein Mann, der womöglich betrunken gewesen sei, habe dem Opfer mit einer Machete in den Hals gestochen: „Alles voller Blut. Ich bin um mein Leben gerannt.“ Die Ehefrau starb noch am Tatort. Der Mann habe „aus übersteigertem Besitzdenken und Eifersucht, in der Annahme, sie gehe ihm fremd“, gehandelt, so die Staatsanwaltschaft.Vorher mehrfache DrohungenDas Ehepaar war seit 1991 verheiratet, lebte aber seit etwa drei Jahren in Trennung, so die Staatsanwaltschaft. Die Frau habe den Mann aber zwischenzeitlich wieder in der ehelichen Wohnung aufgenommen. Den Wunsch der Frau, sich scheiden zu lassen, habe der Beschuldigte nicht akzeptiert. Er habe wiederholt gedroht, seine Ehefrau im Falle der Scheidung umzubringen.Lesen Sie auch„Seitens der Polizei unterbreitete Hilfsangebote lehnte die später Getötete in der Vorstellung, der Beschuldigte werde ihr nichts antun, da er sie noch liebe, ab“, schildert die Staatsanwaltschaft die Vorgeschichte.Lesen Sie auchDer Tatverdächtige wurde der Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Frankfurt vorgeführt, die Haftbefehl wegen des Verdachts des Mordes aus niedrigen Beweggründen erließ. Die weiteren Ermittlungen dauern an.Die 28.000-Einwohner-Stadt Kelkheim im Main-Taunus-Kreis liegt rund zehn Kilometer nordwestlich des Frankfurter Stadtteils Unterliederbach.dpa/nw