Im WM-Halbfinale trifft Titelverteidiger Argentinien am Mittwochabend (15. Juli, 21 Uhr MESZ) auf England. Für die mit Spannung erwartete Begegnung zwischen der Albiceleste und den von Thomas Tuchel trainierten Three Lions hat die Fifa den US-Amerikaner Ismail Elfath als Schiedsrichter angesetzt. Der 44-Jährige wird die Partie im AT&T Stadium in Arlington bei Dallas leiten.Die Personalentscheidung sorgt bereits im Vorfeld für Diskussionen. Elfath steht seit Jahren in der Major League Soccer (MLS) als Unparteiischer auf dem Rasen und leitete dort mehrfach Begegnungen von Lionel Messi. Insgesamt pfiff er vier Spiele von Inter Miami mit dem argentinischen Superstar – alle endeten mit einem Sieg für Messis Mannschaft. Eine Partie mit vergleichbarer internationaler Tragweite hat der erfahrene Referee jedoch bislang noch nicht geleitet.
WM-Splitter
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Immer wieder ist vom „Messi-Bonus“ die Rede
Die Ansetzung fällt in eine Phase, in der die Rolle der Schiedsrichter im Zusammenhang mit Argentinien verstärkt diskutiert wird. Kritiker werfen den Unparteiischen vor, den Titelverteidiger in strittigen Situationen wiederholt zu begünstigen. Immer wieder ist in diesem Zusammenhang vom sogenannten Messi-Bonus die Rede. Bereits in der Gruppenphase entfachte eine Szene nach einem Foul des Weltstars gegen Algerien Debatten, nachdem der Videoassistent nicht eingriff. Auch nach dem Achtelfinal-Erfolg gegen Ägypten äußerte sich Ägyptens Nationaltrainer Hossam Hassan scharf und sprach gar von „Manipulation“.











