Ein Index zeigt, wo Landschaften noch kühlen und Klimaextreme abfedern. Die Faktoren grün, feucht und kühl wurden gemessen. Der Trend ist negativ.

Landwirtschaftlich stark genutzte Landschaften, wie hier auf einem Sonnenblumenfeld in Hessen, erwärmen sich und trocknen immer mehr aus

Ralph Peters/imago

kna | In Deutschland verlieren Landschaften in der Klimakrise zunehmend ihre natürliche kühlende Schutzfunktion. Das ist das Ergebnis einer am Mittwoch in Stuttgart vorgestellten Studie. „Die Verwundbarkeit steigt an“, sagte der Biologe und Studienautor Pierre Ibisch mit Blick auf die Ökosysteme in allen Bundesländern.

„Viele Regionen verlieren ihre Fähigkeit, Hitze zu mildern, Wasser in der Landschaft zu halten und die Folgen der Klimakrise abzufedern“, so der Professor für Sozialökologie der Waldökosysteme an der Hochschule in Eberswalde.