Stand: 15.07.2026 • 14:37 Uhr

Familienministerin Prien treibt die Kürzungspläne beim Unterhaltsvorschuss weiter voran. Noch in diesem Monat soll der Gesetzentwurf ins Kabinett, sagte sie dem ARD-Hauptstadtstudio. Die Ministerin rechnet mit großen Einsparungen.

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will ihren Gesetzentwurf über die Reform des Unterhaltsvorschusses noch in diesem Monat dem Kabinett vorlegen. Das erklärte Prien im Interview mit dem ARD-Hauptstadtstudio. Sie gehe davon aus, dass der Gesetzentwurf "noch im Juli in die Regierungsabstimmung gehen wird", sagte Prien.

Für Bund, Länder und Kommunen ergebe sich durch den Entwurf ein Einsparpotenzial von mehreren Hundert Millionen Euro, so Prien. Allein auf Bundesebene rechnet sie mit Einsparungen in Höhe von 245 Millionen Euro.

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