Die Studie hat das digitale Wohlbefinden 14- bis 17-Jähriger in Deutschland untersucht und bezeichnet ihren Umgang mit Social Media als einen »Drahtseilakt zwischen Inspiration und Belastung«. Das Auf und Ab von positiven und belastenden Erfahrungen gleiche für viele einer Achterbahnfahrt.Wie wichtig sind digitale Medien für das Wohlbefinden?Soziale Beziehungen mit Freunden, im Sport und in der Familie spielen für das persönliche Wohlbefinden der Befragten eine zentrale Rolle. Auf Social Media unterwegs sein, nennt nicht einmal jeder Fünfte als eine von drei Top-Wohlfühlaktionen.
Bei Sorgen und Belastungen greifen Jugendliche demnach vor allem zu Musik und suchen Gespräche mit vertrauten Personen. Nur zwölf Prozent nutzen den Austausch mit KI-Chatbots. Social Media als Ablenkung ist vorwiegend für Mädchen und über 16-Jährige eine Strategie – jeweils für mehr als die Hälfte.Was macht das Scrollen mit jungen Menschen?72 Prozent geben an, dass Social Media sie von Dingen ablenkt, die sie eigentlich tun sollten. 55 Prozent berichten, ihnen fehle dadurch Zeit für Erholung und Freizeitaktivitäten; genauso viele haben das Gefühl, ihre Zeit auf Social Media zu verschwenden. 61 Prozent sind wegen der KI-Inhalte verunsichert, was real ist und was nicht. Und 40 Prozent haben das Gefühl, ihre Konzentration lasse nach.






