Die Trump-Regierung setzt ihren KI-Kurs in der Cybersicherheit fort: Wie das Weiße Haus mitteilte, ist mit „Gold Eagle“ das erste operative Programm aus dem Anfang Juni unterzeichneten KI-Erlass an den Start gegangen. Das Clearinghouse soll Regierungsbehörden und privaten Unternehmen wie „Open source Sortware-Partnern“ und Betreibern von kritischer Infrastruktur eine gemeinsame Plattform bieten, um Cyberschwachstellen gemeinsam zu bearbeiten.

Das Programm geht auf die Executive Order 14409 zurück, die Präsident Donald Trump am 2. Juni 2026 unter dem Titel „Promoting Advanced Artificial Intelligence Innovation and Security“ unterzeichnete. Gold Eagle soll hier als „Force Multiplier“ wirken – also die bestehenden Kapazitäten von Staat und Wirtschaft bündeln, statt sie nebeneinander arbeiten zu lassen. Laut dem Weißem Haus geht es darum, doppelte Scan-Bemühungen zu vermeiden und stattdessen validierte Schwachstellen gezielt an Teams aus der Industrie und der Regierung weiterzureichen.

Beteiligt sind neben dem Weißen Haus das US-Finanzministerium, das Heimatschutzministerium durch seine Cybersicherheitsbehörde CISA sowie das Pentagon. Finanzminister Scott Bessent erklärte laut der Mitteilung des Weißen Hauses, sein Haus arbeite „Hand in Hand mit dem Privatsektor, um Finanzinstitutionen zu schützen, Schwachstellen zu schließen und die Integrität des US-Finanzsystems zu wahren“.