Stand: 15.07.2026 • 12:05 Uhr

Noch immer erhalten Millionen Kinder weltweit in ihrem ersten Lebensjahr keine Impfung. Doch die Zahl sinkt, zeigt ein Bericht von WHO und UNICEF. Ein Land verzeichnet eine besonders starke Aufwärtskurve.

Die weltweite Impfquote bei Kindern ist gestiegen. Das geht aus einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation und des Kinderhilfswerks UNICEF hervor. Als Maßstab für die Quote gilt die Impfung gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten (Pertussis) - kurz DTP.

2025 erhielten demnach weltweit 85 Prozent der Kleinkinder die vollständige DTP-Impfserie. Das ist ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um einen Prozentpunkt. Es ist jedoch kein Rekordwert: Weltweit liegt die Impfquote weiter hinter dem Niveau von 2019, das als Basisjahr für die Messung der Impffortschritte zählt.

Die Zahl der Kinder, die in ihrem ersten Lebensjahr keine einzige Impfung erhielten, ging zurück. 2025 waren es geschätzt 13,5 Millionen Kinder - und damit 750.000 weniger als im Vorjahr. Der Erfolg ist jedoch nicht ohne Einschränkungen. Es gebe eine steigende Zahl an Kindern, die nötige Folge-Impfungen nicht erhielten, teilte UNICEF mit.