Berlins Schuldenpolitik: 49 Milliarden Zinsen in 30 Jahren
Nach Jahren des Sparkurses steigen die Schulden und damit die Zinszahlungen wieder an. Ein Risiko für weitere Verschuldung ist auch die Vergesellschaftung.
Das „WW“ der Berliner Finanzen: Wowereit (SPD; links im Bild von 2006) und Wolf (damals PDS) fuhren einen beispiellosen Sparkurs
Franka Bruns/AP Photo
Bis zur Wiedervereinigung waren Ost- wie Westberlin finanziell komfortabel ausgestattet: Der Ostteil, der auf Kosten der übrigen Landesteile aufgepäppelt und herausgeputzt wurde, der Westteil, der das „Schaufenster des Westens“ sein sollte – und entsprechend üppig alimentiert wurde. Berlin gab hier wie dort stets mehr aus, als es aus Steuern einnahm. Dieses System brach mit dem Ende der DDR, vor allem mit dem Ende der Berlinförderung 1994 krachend zusammen.







