Stand: 15.07.2026 • 10:02 Uhr
In den USA wird über Todesfälle im Zusammenhang mit der Einwanderungsbehörde ICE diskutiert. Medien berichten von neuen Auflagen für die Mitarbeiter. Mexiko hat wegen der Fälle den UN-Hochkommissar für Menschenrechte eingeschaltet.
In den USA soll es im Zusammenhang mit den Einsätzen der US-Einwanderungsbehörde ICE offenbar erneut einen Todesfall gegeben haben. Eine Person sei beim Aufeinandertreffen unter anderem mit ICE-Mitarbeitern auf einem Tankstellenparkplatz im US-Bundesstaat Florida zu Fuß geflüchtet und dann bei einem Verkehrsunfall gestorben, teilte die Autobahnpolizei von Florida mit. Die Person, die mit drei anderen Insassen eines Wagens vor den Beamten Dienstagfrüh geflüchtet war, sei auf einer Straße von einem Sattelzug erfasst und tödlich verletzt worden, hieß es.
Nach Angaben eines Sprechers des Heimatschutzministeriums hatte das Todesopfer einen mexikanischen Pass. Laut Autobahnpolizei soll neben ICE auch die für grenzüberschreitende Verbrechen zuständige Abteilung HSI des Heimatschutzministeriums an dem Einsatz beteiligt gewesen sein. Der Hintergrund blieb unklar.
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