Während über den zunehmenden Einsatz von KI bei der Erstellung von wissenschaftlichen Forschungsarbeiten, der zu einer auffällig vermehrten Einreichung von Artikeln bei den Publikationsorganen zu führen scheint, noch vergleichsweise wenig berichtet worden ist, läuft seit Monaten eine rege, ja erregte Diskussion über die studentische Nutzung von KI-Programmen wie ChatGPT, Gemini oder Claude. Teils wird, wie etwa in dem unter Pseudonym veröffentlichen Beitrag „Im Kreislauf des Misstrauens“, die Hilf- und Ratlosigkeit gegenüber den mit Hilfe von KI produzierten Haus-, Bachelor- und Masterarbeiten beklagt, teils eine Vergabe von Spezialthemen oder die Rückkehr zu Präsenzklausuren und Prüfungsgesprächen als Verteidigungsstrategie empfohlen. Dagegen betonen manche Kollegen die von der KI neu eröffneten Chancen für einen binnendifferenzierten, handlungs- und produktionsorientierten Unterricht an Schule und Hochschule, der sowohl die Fach- als auch die Sprachkompetenzen verbessern soll.
Regeln für Hochschulprüfungen mit KI
Im Umgang mit KI herrscht an den Hochschulen weiter große Unsicherheit. Es braucht dringend einheitliche Rahmenbedingungen, um die Entwertung der Abschlüsse aufzuhalten.








