KI-Tools wie ChatGPT, Claude oder Gemini haben das Lernen an Schulen und Universitäten grundlegend verändert. Die University of Chicago Law School hat als Reaktion darauf jetzt ein Laptop-Verbot für Erstsemester eingeführt. Ziel sei es, das kritische Denken von Student:innen zu fördern. Gegenüber Business Insider erklärte der Dekan, einige Professor:innen hätten „ein wenig geschlafen”, indem sie Aufgaben stellten, die von den Student:innen mit KI erledigt werden könnten, „ohne selbst nachzudenken“. Das solle sich jetzt ändern.Anzeige

KI-Tools sind längst Teil des Unialltags

Eine OpenAI-Analyse hat ergeben, dass in den USA College-Student:innen ChatGPT häufiger nutzen als jede andere Zielgruppe. „Sie treffen keine wichtigen Lebensentscheidungen mehr, ohne vorher ChatGPT um Rat zu fragen, was sie tun sollen. Das Tool hat den vollen Kontext über jede Person in ihrem Leben und worüber sie gesprochen haben“, erklärte CEO Sam Altman Mitte 2025 auf einem Event. Viele nutzen KI auch, um beim Schreiben von Hausarbeiten und Essays Zeit zu sparen. Damit sie nicht auffallen, bauen manche Student:innen sogar gezielt Tippfehler ein oder nutzen absichtlich „dumme“ Prompts. Dadurch sollen die Texte natürlicher klingen.