Nach dem Sturz Assads wachsen in Syrien neue Hoffnungen. Darunter brodeln aber auch neue Konflikte. Robin Yassin-Kassab weiß davon zu berichten.

Trotz Feindschaften hält nun ein neues Syrien Einzug

Moawia Atrash/dpa

Der syrisch-schottische Autor und Analyst Robin Yassin-Kassab ordnet in seinem Buch „The Blood Between Us“ die politische und gesellschaftliche Lage Syriens nach dem Sturz Assads ein. Im Gespräch warnt er vor einer unzureichenden Aufarbeitung von Kriegsverbrechen sowie vor einem politischen Übergang ohne klare demokratische Perspektive.

taz: Herr Yassin-Kassab, wie wird der Sturz Assads heute von Sy­re­r:in­nen wahrgenommen? Ist etwas von der Hoffnung der Anfangszeit übrig?