Viele Berufe stehen durch generative Künstliche Intelligenz vor einem tiefgreifenden Wandel. Juristen, Übersetzer, Illustratoren oder Kundendienstmitarbeiter fragen sich, welche ihrer Tätigkeiten künftig noch von Menschen ausgeführt werden. Auch die Informatik ist betroffen. Die Technologie, die Informatiker mitentwickelt haben, könnte nun gerade jene Tätigkeiten verändern, die lange als Kern des Berufs galten: das Entwickeln von Software. Frisst die Revolution ihre eigenen Kinder? Tatsächlich ist zu beobachten, dass Berufseinsteiger, die wir wie alle Gruppen in diesem Text im generischen Maskulinum adressieren, auch im IT-Bereich derzeit nicht mehr so hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben wie noch vor wenigen Jahren. Trotz Zehntausender weiterhin offener IT-Stellen in Deutschland ist der Anteil klassischer Junior-Positionen seit dem Jahr 2022 deutlich gesunken.
KI und Studium: Warum ein Informatikstudium künftig wichtiger wird
Die KI-Revolution frisst nicht ihre Kinder. Im Gegenteil: Sie macht sichtbar, worauf es in der Informatik künftig ankommt.








