Stand: 15.07.2026 • 05:01 Uhr

Es ist eine knappe, aber heikle Niederlage: Italiens Ministerpräsidentin Meloni hat eine Abstimmung zum geplanten neuen Wahlrecht verloren. Die Opposition fordert bereits Neuwahlen.

Empfindliche Niederlage für Giorgia Meloni: Italiens Ministerpräsidentin ist in der Abgeordnetenkammer mit einem wichtigen Änderungsantrag für die Wahlrechtserform gescheitert. Gegen den Entwurf ihrer Regierungspartei Fratelli d'Italia stimmten 188 Abgeordnete, dafür 187.

Meloni will Reform des Wahlrechts

Die Fratelli-Vorsitzende setzt sich bereits seit längerer Zeit für eine grundlegende Reform des Wahlrechts ein. Dazu gehört, dass der Regierungschef künftig direkt gewählt und die Partei, die die meisten Stimmen bekommt, bei der Verteilung der Sitze einen Mehrheitsbonus bekommen soll. Meloni argumentiert, dass Italien stabile Verhältnisse brauche.