Dallas (dpa) - Und das nach dem erneuten WM-Kracher zwischen England und Argentinien: Der Ball, mit dem Diego Armando Maradona, 1986 Fußball-Geschichte schrieb, wird bald wieder versteigert. „Dieser Ball war Zeuge der berühmtesten Kontroverse und des gefeiertsten Geniestreichs in der Geschichte des Fußballs“, schreibt das US-Auktionshaus Heritage Auctions aus Dallas und rechnet mit Geboten bis zu 10 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 8,8 Millionen Euro) und mehr. Der Bieter-Prozess soll am 31. Juli beginnen, die Auktion in der Zeit vom 21. bis 23. August stattfinden. Das Startgebot liegt bei 2,5 Millionen US-Dollar (2,2 Millionen Euro). Der Schiedsrichter hatte den Ball viele JahreDer Ball aus dem damals auch politisch aufgeladenen Duell wegen des Falklandkrieges zwischen Argentinien und England vier Jahre zuvor war mehrere Jahrzehnte im Besitz des tunesischen Schiedsrichters Ali Bin Nasser. Er hatte die Partie im Aztekenstadion geleitet und den Ball an sich genommen. Der Referee soll auch die Echtheit bestätigt haben, in der Partie sei kein weiterer Ball zum Einsatz gekommen sein. Unabhängige Gutachter sollen ebenfalls bestätigt haben, dass es das Spielgerät ist, mit dem Maradona damals beim 2:1 zuerst das Tor der Hand Gottes und danach seinen Jahrhunderttreffer mit einem unfassbaren Solo aus der eigenen Hälfte heraus erzielt hatte. 2022 war der Ball für umgerechnet 2,3 Millionen Euro bei einer Auktion in London versteigert worden.© dpa-infocom, dpa:260715-930-386125/1
Der Ball der „Hand Gottes“ wird versteigert
Dallas (dpa) - Und das nach dem erneuten WM-Kracher zwischen England und Argentinien: Der Ball, mit dem Diego Armando Maradona, 1986 Fußball-Geschichte schrieb, wird bald wieder versteigert. „Dieser Ball war Zeuge der berühmtesten Kontroverse und des gefeiertsten Geniestreichs in der Geschichte des Fußballs“, schreibt das US-Auktionshaus Heritage Auctions aus Dallas und rechnet mit Geboten bis zu 10 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 8,8 Millionen Euro) und mehr. Der Bieter-Prozess soll am 31. Juli beginnen, die Auktion in der Zeit vom 21. bis 23. August stattfinden. Das Startgebot liegt bei 2,5 Millionen US-Dollar (2,2 Millionen Euro). Der Schiedsrichter hatte den Ball viele JahreDer Ball aus dem damals auch politisch aufgeladenen Duell wegen des Falklandkrieges zwischen Argentinien und England vier Jahre zuvor war mehrere Jahrzehnte im Besitz des tunesischen Schiedsrichters Ali Bin Nasser. Er hatte die Partie im Aztekenstadion geleitet und den Ball an sich genommen. Der Referee soll auch die Echtheit bestätigt haben, in der Partie sei kein weiterer Ball zum Einsatz gekommen sein. Unabhängige Gutachter sollen ebenfalls bestätigt haben, dass es das Spielgerät ist, mit dem Maradona damals beim 2:1 zuerst das Tor der Hand Gottes und danach seinen Jahrhunderttreffer mit einem unfassbaren Solo aus der eigenen Hälfte heraus erzielt hatte. 2022 war der Ball für umgerechnet 2,3 Millionen Euro bei einer Auktion in London versteigert worden.© dpa-infocom, dpa:260715-930-386125/1














