Antifa-Prozess in Düsseldorf: Das Schweigen ist gebrochen

Bisher haben die Angeklagten wegen der Angriffe auf Neonazis in Budapest 2023 geschwiegen, nun haben sie ausgesagt. Es ist eine Zäsur für den Prozess.

Frostiger Prozessauftakt in Düsseldorf am 13. Januar 2026: Un­ter­stüt­ze­r*in­nen der Angeklagten protestieren vor dem Gericht

Oliver Berg/dpa/picture alliance

Eineinhalb Jahre lang hat Nele A. geschwiegen. Seit ihrer Festnahme im Januar 2025, nachdem die 24-jährige Thüringerin zwei Jahre lang abgetaucht war und sich dann der Polizei stellte. Und auch seit dem Prozessbeginn gegen sie und fünf weitere Angeklagte in diesem Januar vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf. Doch nun, an diesem Dienstag, bricht Nele A. ihr Schweigen. Und die anderen Mitangeklagten tun es auch.