Zwei Stunden lang sieht es so aus, als würde diesmal die Geschichte ganz anders erzählt. „Alcina“ ist vermutlich die beliebteste Oper aus Georg Friedrich Händels barocker Hit-Werkstatt, regelmäßig kann man Neuinszenierungen erleben. Das hat gute Gründe: Händel hat hier viele tolle Arien hineingepackt, einige davon mit den schönsten instrumentalen Begleitungen und Einleitungen, die er je ersonnen hat. Dann spielt das Ganze noch auf der Insel der Zauberin Alcina, die die blöde Angewohnheit hat, Menschen in Felsen, Tiere oder Bäume zu verwandeln, und Liebhaber mit magischem Zauber an sich bindet. Einem fantastischen Ausstattungsfest steht also nichts im Weg.
Musikalischer Triumph: Händels "Alcina" bei den Münchner Opernfestspielen
Händels „Alcina“ erzählt bei den Münchner Opernfestspielen von einer Liebe, die nicht sein darf – ein musikalischer Triumph.








