Die Hälfte der Landkreise in Brandenburg verhängt ein Entnahmestopps für Oberflächengewässer. Einschränkungen für die Industrie gibt's hingegen keine.
Vielerorts in Brandenburg ist das Rasenwässern tagsüber verboten
Patrick Pleuldpa/dpa
Brandenburg kämpft mit den Auswirkungen der Klimakrise. In immer mehr Landkreisen und Städten Brandenburgs ist die Nutzung von Wasser aus Flüssen und Seen verboten. Sieben Kreise haben entsprechende Regelungen erlassen, im Kreis Oder-Spree gelten sie örtlich begrenzt. An diesem Dienstag kommt ein Verbot in der Stadt Brandenburg an der Havel hinzu. Die Landeshauptstadt Potsdam bereitet auch einen solchen Schritt vor, Cottbus schließt Maßnahmen nicht aus.
In der Stadt Brandenburg an der Havel bleibt die Wasserentnahme durch Abpumpen oder Ableiten von Wasser aus Flüssen, Seen, Teichen und Gräben bis 31. August untersagt. Die Beregnung privater Grün- und Gartenflächen mit Grundwasser wird auf 18.00 bis 8.00 Uhr begrenzt.









