Weltspiegel
Stand: 13.07.2026 • 18:54 Uhr
Weite Teile Spaniens leiden unter großer Hitze. Vergleichsweise erträglich ist es im grünen Norden am Atlantik. Dort steigen nun Immobilienpreise und Tourismuszahlen. Doch auch hier macht sich der Klimawandel bemerkbar.
Der Meteorologe Albert Barniol erklärt den Spaniern im Fernsehen täglich das Wetter. Gerade ist wieder so eine Phase, in der er wenig zu erzählen hat, was Menschen aufatmen lässt. Das Mittelmeer sei sechs bis acht Grad wärmer als üblich, berichtet er, mit der Folge, dass es nachts kaum mehr abkühle, der Schlaf werde schlechter, die Unwettergefahr steige.
Das Leben am Mittelmeer werde einem Leben in den Tropen immer ähnlicher. Wassertemperaturen von rund 30 Grad seien in den kommenden Wochen möglich. Der Atlantik im Norden Spaniens sei zwar auch wärmer als zuvor, sorge aber noch für frische Brisen. Danach scheinen immer mehr Menschen zu suchen.








