Videobeweis im Profifußball: Es geht auch einfach
Mit immer mehr technischem Aufwand versucht die Fifa, den Fußball gerechter zu machen. Dabei bleibt der Sinn mancher Regel auf der Strecke.
Abseits? Keiner hat's gesehen, nur der Ball hat's gespürt: Kroatiens Joško Gvardiol nach seinem später annullierten Treffer
Zuma Press/imago
Fußball ist ein einfaches Spiel. Ein Ball, ein paar Spieler, irgendwas, mit dem man die Tore markiert, eine ebene Fläche. Mehr braucht es nicht. Und manchmal nicht einmal einen Ball. Eine Cola-Büchse tut es doch auch. Auf den Schulhöfen, in Parks, auf leeren Supermarkparkplätzen wird gekickt. Die Teams verständigen sich kurz über die Regeln. Manchmal wird ohne Abseits gespielt, mal mit Bande, weil der Zaun am Bolzplatz wie dafür gemacht ist. Einen Schiedsrichter braucht es auch nicht. Wer gefoult wird, zeigt an, dass er einen Freistoß möchte.







