Der Angriff war zerstörerisch und hatte ein einziges Ziel: Hunderttausenden, wenn nicht gar Millionen Menschen mitten im tiefsten Winter Strom und Wärme auszuschalten. Die Cyberattacke am Nachmittag des 29. Dezember galt Kraftwerken, Umspannwerken und Solaranlagen in Polen. Sie fiel zusammen mit einer heftigen Kältewelle. Zwar richtete der Angriff die erhofften Schäden nicht an. Der Netzbetreiber konnte Schlimmeres verhindern. Allerdings nur um Haaresbreite. „Wir standen kurz vor einem Blackout“, räumte Polens Vizeministerpräsident Krzysztof Gawkowski später ein.