Auch rund zwei Wochen nach dem WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale gegen Paraguay hält die Diskussion über die Ursachen des frühen Scheiterns an. Im Sport1-„Doppelpass“ übte zuletzt Weltmeister Pierre Littbarski deutliche Kritik an Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann und stellte dessen Arbeitsweise infrage.Littbarski bemängelte insbesondere, dass Nagelsmann außerhalb der Länderspielphasen aus seiner Sicht zu wenig Präsenz gezeigt hatte. Der regelmäßige Austausch mit Vereinstrainern sowie die intensive Beobachtung internationaler Wettbewerbe seien für einen Nationaltrainer unverzichtbar. „Nagelsmann hat weder Asien-Cup geguckt noch hat er sich die Klubweltmeisterschaften angeguckt, Südamerika-, Afrika-Cup, nix“, sagte Littbarski.

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In diesem Zusammenhang stellte der frühere Nationalspieler auch den Vergleich zu Jürgen Klopp her, der künftig die DFB-Auswahl übernimmt. „Mit Work-Life-Balance kann ich nicht Weltmeister werden. Das ist einfach nicht so. Der Trainer muss es vorleben. Und Klopp wird es vorleben“, sagte der ehemalige Profi des 1. FC Köln.

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