Ich erinnere mich genau, wie sein Handywecker klang. Wie er uns in die Realität zurückholte, an diesem Dienstagmittag im Spätherbst. Wir waren bei mir, er leicht zerzaust, etwas zu spät, mit dem Taxi quer durch die Stadt gefahren nach einem Arbeitstermin, damit wir uns vor meinem Urlaub kurz sehen können. Umarmen, wie läuft es bei dir, bei mir, Küssen, alles mit gestelltem Wecker. 90 Minuten hatte er, bis der Alarm ertönte und er zurück ins Taxi stieg, um sein Kind von der Kita abzuholen. Meine Sehnsucht war sofort wieder angeknipst.
Emotionale Verfügbarkeit: Wenn er nicht genug geben kann
Unsere Autorin datete einen Mann, der sie liebte, aber nie genug Zeit für sie hatte. Warum »Er meint es gut« nicht reicht – und wie man erkennt, wann es Zeit ist zu gehen.









