Die Fußball-Bundesliga ist für Marco Grote momentan weit entfernt. Regionalliga heißt das Tagesgeschäft des 53-Jährigen seit einigen Wochen – oder vielmehr die Vorbereitung darauf. Mit dem FC Carl Zeiss Jena will der Trainer in der neuen Saison der Nordost-Staffel ganz oben mitmischen. In der zurückliegenden Spielzeit belegten die Thüringer hinter Lok Leipzig Rang zwei. Diesmal soll es nach Möglichkeit noch einen Platz weiter nach oben gehen. Die Mission Aufstieg haben die Verantwortlichen um Sportdirektor Miroslav Jovic dem gebürtigen Bremer anvertraut. Grote bringt jahrelange Erfahrung aus dem Nachwuchsbereich mit, auch im Ausland hat er gearbeitet – und für drei Spiele in der Bundesliga.
Transfer
1. FC Union Berlin: Lustrinelli kündigt Trennung von Stürmer an
In der Saison 2023/24 sprang Grote gemeinsam mit seiner damaligen Assistentin Marie-Louise Eta gleich zweimal ein, als es bei den Profis des 1. FC Union Berlin sportlich lichterloh brannte. Nach der Trennung von Urs Fischer im November 2023 übernahm das Duo die Verantwortung für das Heimspiel gegen den FC Augsburg. Durch das Unentschieden, das Kevin Volland durch einen späten Treffer zum 1:1 für die Köpenicker rettete, beendete Union eine lange Niederlagenserie. Noch wichtiger war Grotes Engagement an den abschließenden beiden Spieltagen. Weil Nenad Bjelica kurz vor dem Saisonfinale gehen musste, sprang er gemeinsam mit Eta ein zweites Mal ein. Einer 2:3-Niederlage in Köln folgte ein 2:1-Erfolg gegen den SC Freiburg. Die Rettung in letzter Minute war perfekt.






