Der ein oder andere Großbritannien-Tourist dürfte schon eine mehr oder weniger unangenehme Überraschung mit Lebensmitteln wie diesen gemacht haben: Marmite, Black Pudding oder Jellied Eels, also Aalstückchen in Gelee – nicht alles, was Engländern, Walisern, Schotten und Nordiren auf den Teller kommt, findet bei Bewohnern anderer Länder Freunde.Und nicht besser wird die Situation, wenn Briten ihr Essen mit ins Ausland nehmen: Diese Erfahrung scheint zumindest Millie Bobby Brown, heute 22, gemacht zu haben. Die britische Schauspielerin hat jetzt in der YouTube-Show »Hot Ones« davon erzählt, wie ihre Essgewohnheiten bei den Dreharbeiten zur US-Serie »Stranger Things« bei ihren Kolleginnen und Kollegen für schräge Blicke sorgten. »Wenn ich ans Set kam, waren da all diese Amerikaner, die meinten: ›Was zur Hölle isst du da?‹«, sagte Millie Bobby Brown. Überhaupt sei sie wegen ihres Essens oft belächelt worden.Besonders kritisch beäugt wurde der Schauspielerin zufolge eine klassische Jacket Potato, also eine mit Bohnen und Käse gefüllte Ofenkartoffel. »Es war, als würde man in den 1800ern leben und hätte irgendeine Spezialität gefunden, die in Alufolie gewickelt ist«, machte sie sich über die Blicke am Set lustig.Teilweise habe sie den Wunsch gehabt, sich in eine Ecke zurückzuziehen. »Das ist nur eine Jacket Potato mit Bohnen und Käse. Nichts Besonderes. Sie haben das nicht verstanden.« Anders sei das an Sets in England gewesen. »Da hatte jeder eine Jacket.«
Wie Millie Bobby Brown Probleme wegen einer Ofenkartoffel bekam
Englisches Essen muss man lieben. Die Erfahrung hat auch Millie Bobby Brown gemacht: Die britische Schauspielerin begriff in den USA schnell, dass ihre Essgewohnheiten andere Menschen eher an einen Unfall erinnern.








