Der deutsche Tennisprofi Alexander Zverev steht rund einen Monat nach dem ersten Major-Sieg seiner Karriere bei den French Open im Endspiel des Rasenklassikers Wimbledon in London. So weit war der 29-Jährige bei dem Turnier, das zu den großen vier Major-Wettbewerben im Tennis zählt, noch nie gekommen. Im Halbfinale hatte Zverev dabei leichtes Spiel gegen den britischen Außenseiter Arthur Fery, nach 2:13 Stunden gewann er 7:6 (7:0), 6:2, 6:4.Für Zverev, der mit dem Finaleinzug den derzeit verletzten Spanier Carlos Alcaraz am Montag als Nummer zwei der Welt ablösen wird, ist es das fünfte Grand-Slam-Finale seiner Karriere. Beim bedeutendsten Tennisturnier des Jahres ist er der fünfte deutsche Mann, der das Endspiel erreichen konnte. Zuletzt war das Boris Becker vor 31 Jahren gelungen. Nun kann sich Zverev zum ersten männlichen Sieger beim Rasenklassiker seit Michael Stich 1991 krönen, geschlechterübergreifend wäre es der erste Erfolg seit Angelique Kerber 2018.
Das Finale wird schwerFery war völlig überraschend bis in die Runde der letzten vier vorgedrungen. In der Weltrangliste steht der 23-jährige Brite auf Platz 114. Gegen Zverev hatte das »Fery-Tale«, ein Wortspiel mit dem englischen Wort für Märchen, aber keine Chance auf eine Fortsetzung, obwohl Fery von seinem Heimpublikum unterstützt wurde.










