Menschen machen sich seit jeher Gedanken über die Zukunft, und Künstler haben diese Gedanken in ihren Werken verarbeitet. Der Regisseur Fritz Lang blickte 1926 mit der Produktion des Stummfilm-Klassikers „Metropolis“ 100 Jahre voraus – in das Jahr 2026 – und entwarf in dem Epos über die futuristische Megastadt das Bild einer unmenschlichen Arbeitswelt. Lang zeichnete die Vision einer Klassengesellschaft: Eine elitäre Führungsschicht lebt luxuriös in Hochhäusern, während die ausgezehrte Arbeiterschaft tief unter der Erde schwere Maschinen bedient. Dabei griff er Erfahrungen seiner Zeit auf: In den 1920er-Jahren hatten Industrialisierung und technischer Fortschritt wie Elektrizität, Massenproduktion und Verbrennungsmotor bereits große Teile der Wirtschaft erfasst. „Metropolis“ projizierte diese Realität in eine dystopische Zukunft.
Künstliche Intelligenz: Kann „Menscheln“ Arbeitsplätze vor der KI retten?
Die KI schlägt eine Schneise in die Arbeitswelt, Algorithmen kapern menschliche Jobs. Die Politik muss den epochalen Umbruch steuern.











