Analyse
Stand: 10.07.2026 • 15:43 Uhr
An Nigel Farage, Brexit-Wortführer der ersten Stunde und Gesicht des britischen Rechtspopulismus, schien jede Kritik abzuperlen. Doch jetzt gerät er unter Druck - und seine Flucht nach vorne scheint nicht recht zu funktionieren.
Den Kampf, den er diese Woche selbst einläutete, hatte Nigel Farage sich wohl anders vorgestellt. Aber zunächst lief alles nach Plan für den Chef und Gründer der rechtspopulistischen Partei Reform UK. Als er am Wochenanfang ein Statement zu seiner politischen Zukunft ankündigte, fing die Gerüchteküche an zu brodeln, fast alle britischen Medien berichteten live.
Farages Botschaft: Sein Mandat als Abgeordneter für den südenglischen Küstenort Clacton wolle er niederlegen und bei der dadurch ausgelösten Neuwahl für den Sitz erneut antreten. "Ich habe entschieden, dass die Menschen in Clacton die Richter über meine Handlungen sein sollen", sagte er.











