Filmförderung unter Weimer: Abbruch statt Aufbruch
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer will die Filmförderung kürzen. Im vergangenen Jahr erst hatte er eine Erhöhung und Planungssicherheit angekündigt.
Das Kino ist für Kulturstaatsminister Wolfram Weimer anscheinend doch keine Herzenssache
Rolf Vennenbernd/dpa
Vor knapp einem Jahr kündigte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer einen „Durchbruch“ für die deutsche Filmbranche an: „Bundesregierung verdoppelt Filmförderung auf 250 Millionen Euro jährlich und stärkt so den Filmstandort Deutschland“, lautete die Formel. Weimer erging sich dazu in Stilblüten wie „Soundtrack zum Aufbruch“ und „Großmanöver für den Filmstandort Deutschland“. „Zusammen mit weiteren Mitteln der jurybasierten kulturellen Filmförderung und der Filmförderungsanstalt“ werde der Bund „künftig rund 310 Millionen Euro“ bereitstellen.








