Jede Menge Jazz, gute Laune und Konzerte an urigen, ungewöhnlichen Spielorten vor zauberhafter Naturkulisse – dafür steht der Musiksommer Bärenstein. Unter dem Motto „Hört auf!“ lockt von Juli bis September in dem kleinen Ort im Osterzgebirge bereits zum vierten Mal ein pralles Programm mit Konzerten, einem Workshop zum Mitmusizieren, einer musikalischen Wanderung, Ausstellungen und Autorenlesungen. Zu erleben sind Musiker aus Italien, Spanien und Deutschland.
Eine alte Pioniertrommel aus der DDR
Der Titel des Musiksommers spielt auf den Bergmannsgruß „Glück auf“ an, steht aber auch für ländliche Abgeschiedenheit und Ruhe, Skepsis gegenüber Neuem und für Aufhorchen. Als Logo sieht man auf den Veranstaltungsplakaten statt Schlägel und Eisen zwei Noten. Im letzten Jahr wurde beim Musiksommer unweit des Kunsthauses Bärenstein ein neuer Spielort in einem leeren Ladengeschäft in der Kirchgasse 2 feierlich eingeweiht: mit einem Konzert mit Freejazz, improvisierter Musik vom Feinsten, mit den zwei Musikern Hartmut Dorschner am Saxofon und Matthias Macht am Schlagzeug.
„Das Haus öffnet sich zum Markt hin. Dadurch sind wir als Veranstaltungsort präsenter“, sagt Hartmut Dorschner, Musiker und Initiator des Musiksommers Bärenstein. Veranstaltet wird dieser vom Kunstverein kult-ur-art zu Bärenstein mit derzeit 30 Mitgliedern. Das alte Gebäude am Markt wollte die Stadt Altenberg schon vor 20 Jahren verkaufen. Dorschner hat es vor zwei Jahren erworben und einen Raum mit großem Schaufenster als Musikladen hergerichtet. Dort ist Platz für ca. 50 Besucher. Einen Vorgeschmack auf den diesjährigen Musiksommer Bärenstein gaben die Musiker schon beim Fototermin.








