Wohl niemals wieder war die Spielemesse E3 so spannend, wie im Juni 2013. Damals traten Microsoft und Sony quasi im direkten Duell gegeneinander an. Das Windows-Unternehmen zeigte die (bereits zuvor vorgestellte) Konsole Xbox One samt Spiele-Lineup, Sony enthüllte noch am selben Tag die Playstation 4 samt Titeln. Die Frage, wer am Ende die Nase vorn haben würde, direkt nach der Sony-Konferenz schon beantwortet. Denn Microsoft setzte damals auf starke Restriktionen für Gamer:innen.Anzeige
Xbox-Pläne lassen Community sturm laufen
Noch heute lassen sich die Pläne in einer Xbox-Pressemitteilung nachlesen. Demnach war vorgesehen, dass Gamer:innen ihre Spiele auf der Konsole installieren und danach zocken konnten, ohne die Disc einlegen zu müssen. Beim Prozess wäre nämlich das komplette Game auf die Konsole kopiert und die zugehörige Lizenz an das eigene Microsoft-Konto gekoppelt worden. Das klingt zunächst praktisch. Alles andere schränkte Microsoft aber stark ein.
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Die eigene Spielebibliothek hätte man nur mit bis zu zehn Familienmitgliedern teilen können, ob ein Spiel weiterverkauft werden konnte, hätten die Publisher festlegen sollen. Wenn, dann nur über teilnehmende Händler. Den Plänen zufolge wäre es also nicht möglich gewesen, den jeweiligen Titel bei Ebay einzustellen oder an Gebrauchthändler zu veräußern.Anzeige








