In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump.Flughafen in Palm Beach nach Trump benanntNoch ein Gebäude, das Donald Trumps Namen trägt: Der Flughafen der Stadt Palm Beach im US-Bundesstaat Florida ist am Donnerstag offiziell in „President Donald J. Trump International Airport“ umbenannt worden. Das Flughafen-Kürzel solle entsprechend von PBI (Palm Beach International Airport) in DJT – die Initialen des Präsidenten – geändert werden. Beeinträchtigungen der operativen Abläufe solle es während einer Übergangszeit nicht geben. „Flugbetrieb, Strecken, Flugpläne und Kundenservice sind nicht betroffen“, hieß es auf der Webseite des Flughafens. Die Namensänderung des Flughafens nördlich von Miami sei „gesetzlich vorgeschrieben“ worden, teilte der Flughafen weiter mit. Der Trump nahestehende Gouverneur Ron DeSantis hatte Ende März ein entsprechendes Gesetz unterzeichnet. Trumps Privatanwesen Mar-a-Lago befindet sich nur wenige Minuten mit dem Auto entfernt vom Flughafen in Palm Beach.Trumps wechselt Flugzeug aus SicherheitsgründenPräsident Donald Trump verzichtete beim Abflug vom NATO-Gipfel in der Türkei auf das Flugzeug, das Qatar den Vereinigten Staaten geschenkt hatte, und nutzte einen Ausweichflieger seiner alten Air-Force-One-Flotte. US-Medien berichteten am Donnerstag, der Personenschutz des Präsidenten habe Sicherheitsbedenken geltend gemacht. Hintergrund sind die neuen militärischen Spannungen mit Iran und die Furcht vor einem Attentat auf Trump.Trump legte mit der alten Präsidentenmaschine einen außerplanmäßigen Zwischenstopp auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Mildenhall nordöstlich von Cambridge ein, der von den USA genutzt wird. Dort stieg er in den Qatar-Flieger um. Trump schrieb dazu in seinem Onlinedienst Truth Social, er habe den „wunderbaren Soldaten“ auf dem Stützpunkt den neuen Flieger zeigen wollen, und diese seien „begeistert“ gewesen. Dazu veröffentlichte er ein Foto von Dutzenden winkenden Menschen vor der neuen Air Force One. Sohn von getötetem Mexikaner: Vater wollte der Familie den amerikanischen Traum ermöglichenDer von einem Beamten der Migrationsbehörde ICE getötete Mexikaner stand nach den Worten seines Sohnes kurz vor dem Erhalt einer Arbeitserlaubnis. Sein Vater sei ein Familienmensch gewesen, der seit 35 Jahren Häuser in der Region gebaut habe, um seinen drei Söhnen ein Studium sowie seinen Arbeitern „den amerikanischen Traum zu ermöglichen“, sagte Ronaldo Salgado auf einer Pressekonferenz. Eine kriminelle Vorgeschichte habe sein Vater nicht gehabt. Lorenzo Salgado Araujo war am Vortag bei einem Einsatz der umstrittenen ICE-Beamten in Houston ums Leben gekommen. Nach Darstellung des Heimatschutzministeriums hatte sich Salgado den Anweisungen der Beamten widersetzt, mit seinem Auto ein Einsatzfahrzeug gerammt und anschließend versucht, einen Beamten mit seinem Fahrzeug zu erfassen. Daraufhin habe ein ICE-Beamter geschossen.Salgado habe genau gewusst, wie er sich bei einer Kontrolle der Einwanderungsbehörde verhalten müsse, sagte dessen Sohn. Hätten sich die Beamten eindeutig als solche zu erkennen gegeben, hätte er angehalten und kooperiert. Sein Vater habe bei dem Einsatz Todesangst gehabt und sei deshalb vor ihm unbekannten Fahrzeugen geflohen, sagte er. „Er war überzeugt, dass denen Gutes widerfährt, die hart arbeiten.“Salgados Sohn sagte zudem, er habe über Berichte in sozialen Medien vom Tod seines Vaters erfahren – nicht von Behörden oder dem Krankenhaus, in dem er verzweifelt nach ihm gesucht habe. In einem dort verbreiteten Video, in dem ein Mann auf dem Boden liege, blute und um Hilfe flehe, habe er seinen Vater an seiner Stimme erkannt. Weder das Heimatschutzministerium noch ICE hätten sich bislang direkt bei der Familie gemeldet. Familie, Bürgerrechtsorganisationen und demokratische Politiker verlangen eine unabhängige Untersuchung des Einsatzes. Die Behörde, deren Beamte geschossen hätten, könne nicht zugleich die Ermittlungen durchführen, sagte der Chef der Bürgerrechtsorganisation LULAC, Roman Palomares. Dabei geht es auch um die Veröffentlichung von Bodycam-Aufnahmen sowie sämtlicher weiterer Beweise. Der demokratische US-Abgeordnete aus Texas, Al Green, sprach von der Notwendigkeit, einen möglichen Vertuschungsversuch auszuschließen. Der Gastgeber des NATO-Gipfels überreichte seinen Besuchern besondere Geschenke. Dem britischen Premier Keir Starmer war die Sache offenbar zu heiß. Er ließ das Präsent zurück, da die Einfuhr nach Großbritannien aus seiner Sicht illegal wäre. Vanessa AngermannNach Krach in Ankara: Trump mit warmen Worten für SpanienUS-Präsident Donald Trump hat nach dem Krach beim NATO-Gipfel in Ankara lobende Worte für Spaniens Regierung gefunden. Es gebe nach wie vor Probleme mit Ländern wie Spanien, sagte Trump auf dem Rückflug nach Washington. „Aber Spanien hat heute ein beeindruckendes Comeback hingelegt.“ Nach der Begründung gefragt, sagte Trump, die Regierung sei der Bitte einer größeren Zahlung nachgekommen. „Und hätten sie das nicht getan, würden wir nicht einmal mehr mit ihnen sprechen.“Trump hatte die Regierung um Ministerpräsident Pedro Sánchez hart attackiert und einen Abbruch der Handelsbeziehungen angekündigt. Er begründete das damit, dass Spanien das NATO-Ziel von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigungsausgaben ablehne und den USA Stützpunkte im Irankrieg verweigert habe.Vanessa AngermannTrump: Truppenabzug aus Europa von Grönland-Deal abhängigUS-Präsident Donald Trump hat einen noch größeren Truppenabzug aus Europa in Aussicht gestellt und das von einer Vereinbarung zur Zukunft Grönlands abhängig gemacht. „Ich habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Vieles wird von Grönland abhängen“, entgegnete er in der Präsidentenmaschine Air Force One auf die Frage, ob er weitere Truppen abziehen werde. „Vielleicht werde ich es tun.“Vanessa AngermannTrump fordert von Supreme Court Neuanhörung zu StaatsbürgerschaftNach seiner krachenden Niederlage vor dem Obersten Gerichtshof in der Frage der US-Staatsbürgerschaft fordert Präsident Donald Trump eine Neuanhörung. Das Urteil des Supreme Court gegen ein von ihm erlassenes Dekret sei „falsch“ und „wahnwitzig“, erklärte Trump am Mittwoch. „Ich werde beim Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten eine Wiederaufnahme des Verfahrens beantragen.“„Dieses Justizverbrechen wird Amerika zerstören, wenn sie ihre absolut wahnwitzige Entscheidung nicht ändern“, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social mit Blick auf die Richter des Obersten Gerichtshofes. Diese hatten Ende Juni einen Erlass von Trump für verfassungswidrig erklärt, wonach in den USA geborene Kinder nicht mehr automatisch die Staatsbürgerschaft erhalten sollten.Vanessa AngermannWadephul nennt Trumps Aussagen bei NATO-Gipfel „irritierend“Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat die Aussagen von US-Präsident Donald Trump beim NATO-Gipfel in Ankara als „irritierend“ bezeichnet. Die teilweise harten Vorwürfe von Trump gegen die Alliierten seien „irritierende Bemerkungen“ gewesen, sagte Wadephul am Mittwochabend in den ARD-Tagesthemen. Insgesamt sei es aber so, dass die US-Vertreter „in allen Stäben, in allen politischen Diskussionen innerhalb der NATO als sehr zuverlässig“ wahrgenommen würden. Zugleich verwies Wadephul auf die Beschlüsse von Ankara, die das Gipfeltreffen zu einem Erfolg gemacht hätten. Die NATO „hat jetzt gezeigt, dass sie die Ukraine stark unterstützen kann. Sie hat sich auf neue Rüstungsprojekte, neue Kooperationen verständigt.“Trump hatte sich in Ankara „sehr verärgert“ über die Verbündeten geäußert: „Ich bin nicht zufrieden mit der NATO wegen dem, was sie mit Grönland gemacht haben, und ich bin nicht zufrieden mit der NATO, weil sie uns nicht gegen den Haupt-Unterstützerstaat des Terrorismus, Iran, helfen wollten“, sagte er. Zudem drohte er Spanien mit dem sofortigen Abbruch aller Handelsbeziehungen, nachdem Madrid der US-Armee die Nutzung von Stützpunkten verweigert hatte.Trump lobt nach Gipfel „enorme Geschlossenheit“ der NATO Nachdem er Verbündete noch am Morgen schwer kritisiert hatte, zeigte sich der US-Präsident nach dem NATO-Gipfeltreffen in Ankara begeistert über die Allianz und ihre Anführer. Er habe mit „einer Menge kluger Menschen“ am Tisch gesessen, sagte Donald Trump am Abend in Ankara, sie hätten „viel Liebe im Herzen“ und seien „gute Menschen“. Im Raum habe er „viel Liebe“ und eine „enorme Geschlossenheit“ gespürt. Damit bestätigte der Präsident, was zuvor Bundeskanzler Merz über dessen Auftreten im Nordatlantikrat berichtet hatte.Vor zwei Jahren hätten noch alle Staaten die USA ausgelacht, behauptete Trump unter Verweis auf die hohen Verteidigungsausgaben seines Landes. „Jetzt lacht niemand mehr“, fuhr er fort. Der Präsident äußerte die Erwartung, dass sich letztlich alle NATO-Partner an das Ziel hielten, künftig 5 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für Verteidigung aufzuwenden. Erfreut äußerte er sich über die Bewunderung, die ihm widerfahren sei. „Sie mögen die Arbeit, die ich leiste“, sagte Trump, und hätten zu ihm gesagt: „Wir lieben Dich.“Merz: Trump erkennt Spaniens Bemühungen anUS-Präsident Donald Trump hat laut Bundeskanzler Friedrich Merz die von Spanien angekündigten Anstrengungen zur Erhöhung seiner Verteidigungsausgaben wohlwollend zur Kenntnis genommen. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez habe noch einmal dargelegt, dass seine Regierung „jetzt wirklich größte Kraftanstrengungen unternimmt“, sagte er zum Abschluss des Nato-Gipfels in der türkischen Hauptstadt Ankara. Dies sei „auch auf große Zustimmung von Trump in der Sitzung gestoßen“. Weitere Details der Treffen hinter verschlossenen Türen hat mein Kollege Thomas Gutschker zusammengetragen. Merz nennt Gipfel Wendepunkt in der Geschichte der NATOBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht den NATO-Gipfel in Ankara als Wendepunkt in der Geschichte des Bündnisses. „Die Trittbrettfahrerei der Europäer ist jetzt halt zu Ende“, sagte Merz am Mittwoch nach dem Treffen in Ankara mit Verweis auf die höheren Verteidigungsausgaben der europäischen NATO-Länder. Die Allianz sei nach dem Gipfeltreffen in der Türkei „europäischer denn je“.Die Europäer übernähmen innerhalb des Bündnisses mehr Verantwortung, sagte der Kanzler. „Wir lösen uns von einseitigen Abhängigkeiten, und das dient unserer Sicherheit“, fügte er mit Blick auf das bisherige Ungleichgewicht zwischen den USA und den anderen NATO-Partnern bei den Verteidigungsausgaben und militärischen Fähigkeiten hinzu. Er fahre mit dem Gefühl nach Deutschland zurück, „dass wir einen großen Beitrag geleistet haben, dass die Nato zusammenbleibt, dass sie stärker wird, dass sie europäischer wird“. Es gebe gerade auf europäischer Seite ein „neues Momentum“. Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveticker USA unter Trump: Flughafen wird offiziell nach Donald Trump benannt | FAZ
Aus „Palm Beach International Airport“ (PBI) wird „President Donald J. Trump International Airport“ (DJT) +++ Proteste nach Tötung eines Mexikaners in Houston +++ alle Neuigkeiten im Liveblog










