Schulleiter Al-Mashhadani: Strafe für einen erfundenen Angriff
Der Leiter der deutsch-arabischen Schule wird zu einer Geldstrafe von 17.000 Euro verurteilt. Ein hatte einen Mann des Mordversuchs an ihm bezichtigt.
Hudhaifa Al-Mashhadani
dpa Nach rund acht Monaten sind die Ermittlungen zu einem vermeintlichen Angriff in einem U-Bahnhof in Berlin-Neukölln für die Staatsanwaltschaft Berlin abgeschlossen. Im Ergebnis soll das vermeintliche Opfer, Schulleiter Hudhaifa Al-Mashhadani, eine Geldstrafe von 17.100 Euro wegen falscher Verdächtigung zahlen. Das Amtsgericht Tiergarten hat einen entsprechenden Strafbefehl (90 Tagessätze je 190 Euro) erlassen, wie eine Gerichtssprecherin auf Anfrage sagte. Die taz hatte zuerst über Ungereimtheiten in der Darstellung des Vorfalls berichtet.
Gegen den 30-Jährigen, gegen den sich das ursprüngliche Verfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung richtete, wurden die Ermittlungen laut Staatsanwaltschaft mangels ausreichenden Tatverdachts eingestellt.







