An den Börsen gaben die Preise der Rohölsorten Brent und WTI dennoch leicht nach. Beide Sorten verbilligten sich um ein halbes Prozent auf 77,53 beziehungsweise 73,15 Dollar je Barrel. Hintergrund ist, dass der wieder aufgeflammte Krieg die Preise bereits seit Dienstag um rund acht Prozent nach oben getrieben hatte.Immer mehr Schiffe ohne Transponder unterwegsEtwa ein Fünftel der weltweiten Öllieferungen wurde vor dem Ausbruch des offenen Konflikts durch die Straße von Hormus transportiert. In den vergangenen zwei Wochen war der Verkehr zwar wieder auf durchschnittlich 40 Schiffe pro Tag gestiegen, lag damit jedoch immer noch weit unter dem Vorkriegsniveau von täglich 125 bis 140 Schiffen. Um nicht geortet zu werden, schalten immer mehr Schiffe ihre Transponder zur Positionsbestimmung (AIS) aus.
Einige Kriegsversicherer raten den Reedereien angesichts der Risiken, vorübergehend nicht durch die Meerenge zu fahren. »Die Aussichten auf eine dauerhafte Wiedereröffnung von Hormus erscheinen nach der jüngsten Eskalation fragiler«, heißt es in einem Bericht des Schiffsmaklers Clarksons.








