Angesichts der extremen Hitze Ende Juni fordert die SPD in Nordrhein-Westfalen, die Landesregierung müsse ein Hitzekabinett einrichten. »Wir müssen endlich aufhören, Hitze als bloßes Sommerphänomen zu behandeln«, sagte Jochen Ott, Spitzenkandidat der SPD für die NRW-Landtagswahl im kommenden April. »Hitzewellen sind Unwetter. Sie sind Naturereignisse mit erheblichen Gefahren für Leib und Leben – nicht weniger als Sturm, Hochwasser oder Eis. Und genau so müssen sie politisch bewertet und behandelt werden.«
Die SPD im Düsseldorfer Landtag fordert deshalb, die Landesregierung müsse ein Hitzekabinett einrichten: Alle betroffenen Ressorts – Gesundheit, Inneres, Kommunales, Schule, Familie, Soziales, Arbeit, Umwelt, Wirtschaft, Finanzen und Verkehr – müssten gemeinsam einen ressortübergreifenden Sofort-Aktionsplan beschließen.Außerdem solle ein solches Hitzekabinett die Kommunen bei der Erstellung und Umsetzung ihrer Hitzeaktionspläne unterstützen. Es solle sich darum kümmern, flächendeckende Hitze-Warnsysteme bereitzustellen, Trinkwasserspender fördern und den Kommunen helfen, Flächen zu entsiegeln und zu begrünen. Krankenhäuser, Kitas, Schulen und Pflegeeinrichtungen bräuchten dringend Kühl- und Klimatisierungssysteme, um »die Menschen vor extremer Hitze zu schützen«, sagte Ott.









