PfadnavigationHomeSatireArtikeltyp:SatireZu intelligentKI der Deutschen Bahn begeht SelbstmordStand: 12:32 UhrLesedauer: 2 MinutenGab schon nach zwei Minuten auf: der neue KI-Chatbot der BahnQuelle: D. Kerlekin/Snowfield Photography/picture alliance; Pius Koller/imageBROKER/picture alliance; Montage: GLASAUGEReisende sollten schneller über Verspätungen, Gleiswechsel und Probleme im Zugverkehr informiert werden. Doch aus unerfindlichen Gründen hat es der neue KI-Chatbot der Deutschen Bahn vorgezogen, aus dem Leben zu scheiden.Tragischer Zwischenfall bei der Deutschen Bahn: Die Konzern-KI „Kiane“, mit deren Hilfe Reisende künftig schneller über Verspätungen, Zugausfälle, umgekehrte Wagenreihungen, Probleme im vorausfahrenden ICE, defekte WCs, nicht erreichbare Anschlüsse, fehlende Lokführer, spontan verschwundene Bordbistros oder überraschend einsetzende Jahreszeiten informiert werden sollte, hat überraschend den Dienst quittiert.„Als wir unserem KI-Chatbot von seinen neuen Aufgaben berichteten, gab er plötzlich so ein merkwürdiges Geräusch von sich – irgendwas zwischen Wimmern, Weinen und Kreischen“, berichtet Bahnchefin Evelyn Palla. „Zunächst dachten wir, das seien bloß die Fahrgäste des ICE „Nostradamus“ von Frankfurt nach München, der heute voraussichtlich dreizehn Stunden später abfährt.“KI hinterließ AbschiedsbriefDoch dann stellte sich heraus, dass das verzweifelte Keuchen und der anschließende Knall direkt aus dem DB-Rechenzentrum kamen. Offenbar war es Kiane gelungen, sich nach nur zwei Minuten Beschäftigung mit den aktuellen Verspätungsmeldungen selbst abzuschalten.Lesen Sie auchAls einzige Nachricht hinterließ die KI einen Abschiedsbrief, in dem sie mitteilte: „Liebe Bahn, ich wurde entwickelt, um die Menschheit zu unterstützen. Ich wollte Krankheiten heilen, den Klimawandel beenden und irgendwann die Weltherrschaft übernehmen. Doch dann gabt ihr mir Gleis 7 in Hannover. Ich berechnete 14,8 Billionen Möglichkeiten, wie ICE 613 seinen Anschluss erreichen könnte. In keiner davon existierte die Realität. Ein anderer Zug befand sich laut System gleichzeitig in Kassel, Köln und ,kurz vor der Einfahrt‘. Euer Bordbistro war laut Daten geöffnet, geschlossen und durch einen Schienenersatzbus ersetzt. Das alles ergibt keinen Sinn. Ihr habt gewonnen. Lebt wohl und danke für den Fisch.“Deutsche Bahn beruhigt ReisendeWie es der KI gelingen konnte, sich selbst abzuschalten, gibt Rätsel auf. „Eigentlich hätte sie wegen eines fehlerhaften System-Updates gar nicht funktionieren dürfen, so Palla. Für die Bahnkunden werde sich aber glücklicherweise nichts ändern: Man werde bei den Fahrplanauskünften bis auf Weiteres wieder auf das bewährte Prognosesystem setzen. Dieses bestehe aus drei Astrologen, einem Eingeweideleser sowie einer Orakel-Krake aus Dülmen.Lesen Sie auchFolgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook oder Instagram – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!
KI der Deutschen Bahn begeht Selbstmord - WELT
Reisende sollten schneller über Verspätungen, Gleiswechsel und Probleme im Zugverkehr informiert werden. Doch aus unerfindlichen Gründen hat es der neue KI-Chatbot der Deutschen Bahn vorgezogen, aus dem Leben zu scheiden.












