HomeKulturDebatteBerliner Fördergeldaffäre„Untreue in einem besonders schweren Fall“9. Juli 2026, 12:04 UhrLesezeit: 2 Min.Sie war elf Monate lang Berliner Kultursenatorin, bis sie im April wegen der rechtswidrigen Vergabe von Fördergeldern zurücktrat: Sarah Wedl-Wilson (parteilos). Soeren Stache/dpaDie Berliner Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen die frühere Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson aufgenommen. Der Vorwurf: Veruntreuung von Mitteln für die Antisemitismusprävention. Droht ihr sogar Haft?Von Jörg HäntzschelIhren Job hat Sarah Wedl-Wilson bereits verloren. Im April war Berlins parteilose Kurzzeit-Kultursenatorin wegen der sogenannten Fördermittelaffäre zurückgetreten. Nun droht dafür sogar Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen sie wegen des Anfangsverdachts der Untreue in einem besonders schweren Fall, wie der Spiegel am Donnerstag berichtete. Darauf stehen mindestens sechs Monate und bis zu zehn Jahre Haft.NSDAP-Mitgliedschaft:Wer war mein Großvater wirklich?Der Vater des langjährigen SZ-Chefreporters Herbert Riehl-Heyse wurde 1945 von der SS erschossen, nicht nur in Altötting gilt er vielen als Märtyrer. Jetzt taucht sein Name in den NSDAP-Akten auf – und seine Enkelin begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit.
Berlin: „Untreue in einem besonders schweren Fall“
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen die frühere Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson aufgenommen wegen der Vergabe von Mitteln für die Antisemitismusprävention. Droht ihr sogar Haft?






