Der junge Bursche, der keck die Stufen des Vortragsaals hinabschreitet, wirkt trotz des schwarzen Anzugs und der Melone wie ein Fremdkörper unter all den alten aufgeblasenen Männern im Saal. Ein bisschen erinnert er an den Firmling in Karl Valentins gleichnamigem Film. Es ist die Royal Astronomical Society in London, die er besucht, im Jahr 1910.
„Virginia Woolf’s Night & Day“ im Kino: Mal leichtfüßig, mal tapsig
Der Film strickt aus Woolfs Romanvorlage die Emanzipationsgeschichte einer jungen Frau. Das ist mal leichtfüßig, dann wieder tapsig.







