PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsMitgeliefert: SturzrisikoStudie zu Fahrrad-KurierdienstenStand: 09:07 UhrLesedauer: 2 MinutenFahrradkuriere leben gefährlichQuelle: Christoph Rieger/DVROb Dokument, Essen oder Einkäufe: Schnelle Lieferungen werden in Großstädten häufig von Kurierfahrern auf zwei Rädern erledigt. Der Job ist riskant. SP-X/Köln. Fahrradkuriere von App-basierten Lieferdiensten verunglücken bei ihrer Arbeit auffallend häufig. Im Schnitt hat ein Fahrer 0,91 Unfälle pro Jahr, wie der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) in einer Befragung von sogenannten Ridern ermittelt hat, die überwiegend per Fahrrad, Pedelec oder Lastenrad unterwegs sind.
Die meisten Unfälle sind der von der TU Dresden durchgeführten Studie zufolge Alleinunfälle. Häufige Auslöser sind rutschiger Untergrund, Schienen, Unebenheiten, Laub, Schnee oder schlechte Sicht. Besonders riskant ist das Fahren bei Dunkelheit oder ungünstiger Witterung. Mehr als jeder zweite Unfall führt zu Verletzungen. Betroffen sind vor allem Arme und Beine. Zwar tragen viele Rider Helm und reflektierende Kleidung, andere Schutzmittel wie Protektoren kommen aber nur selten zum Einsatz. Offiziell werden die Stürze oder Kollisionen selten: Unter den Fahrern, die nach einem Unfall nicht länger krankgeschrieben waren, meldeten 52,5 Prozent den Vorfall nicht beim Arbeitgeber.






