Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesSohn des von ICE Getöteten: Vater war kein KriminellerSicherheitsbedenken bei neuer "Air Force One"? Trump nimmt älteres Flugzeug Trump sieht auf einmal Liebe – und lobt Stimmung beim Nato-GipfelTrump droht Spanien mit HandelsstoppICE-Beamter erschießt mexikanischen EinwandererTrump: Truppenabzug aus Europa von Grönland-Deal abhängigUS-Präsident Donald Trump hat einen noch größeren Truppenabzug aus Europa in Aussicht gestellt und das von einer Vereinbarung zur Zukunft Grönlands abhängig gemacht. „Ich habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Vieles wird von Grönland abhängen", entgegnete er in der Präsidentenmaschine Air Force One auf die Frage, ob er weitere Truppen abziehen werde. „Vielleicht werde ich es tun."Bereits kurz nach seiner Ankunft beim Nato-Gipfel in Ankara hatte Trump erklärt, dass die zum Königreich Dänemark gehörende Insel künftig von den Vereinigten Staaten kontrolliert werden sollte. Zuvor hatte ein ranghoher US-Beamter klargemacht, dass eine Übernahme Grönlands aus Sicht der USA der einzige Weg sei, um Sicherheitsrisiken rund um die Insel langfristig zu begegnen. Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen wies die Forderung scharf zurück.Trump hat schon mehrmals offen mit einer Übernahme der strategisch wichtigen Arktisinsel gedroht – und damit nicht nur den Nato-Partner Dänemark brüskiert, sondern auch Zweifel an der Geschlossenheit der Militärallianz geweckt. Seine Begründung: Das zu Dänemark gehörende Territorium sei sonst nicht vor Russland und China sicher – und damit auch nicht die USA.Nach Krach in Ankara: Trump mit warmen Worten für SpanienUS-Präsident Donald Trump hat nach dem Krach beim Nato-Gipfel in Ankara lobende Worte für Spaniens Regierung gefunden. Es gebe nach wie vor Probleme mit Ländern wie Spanien, sagte Trump auf dem Rückflug nach Washington. „Aber Spanien hat heute ein beeindruckendes Comeback hingelegt." Nach der Begründung gefragt, sagte Trump, die Regierung sei der Bitte einer größeren Zahlung nachgekommen. „Und hätten sie das nicht getan, würden wir nicht einmal mehr mit ihnen sprechen.“Trump hatte die Regierung um Ministerpräsident Pedro Sánchez beim Nato-Gipfel in Ankara hart attackiert und einen Abbruch der Handelsbeziehungen angekündigt. Er begründete das damit, dass Spanien das Nato-Ziel von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigungsausgaben ablehne und den USA Stützpunkte im Iran-Krieg verweigert habe.US-Senatskandidat Platner gibt nach Skandalen aufDer demokratische Senatskandidat Graham Platner hat am Mittwoch nach einer Reihe von Skandalen seine Kampagne im US-Bundesstaat Maine ausgesetzt. Der Rückzug des ehemaligen Marineinfanteristen dürfte die Bemühungen der Demokraten erschweren, bei den Wahlen im November die Kontrolle über den Senat zu erlangen. Die Republikaner halten dort derzeit eine Mehrheit von 53 zu 47 Sitzen. Das Rennen in Maine galt als eine der besten Chancen für die Demokraten, einen Sitz zu gewinnen.Zuletzt hatten Medien über schwere Vorwürfe gegen Platner berichtet. Das Magazin Politico und der Sender CNN meldeten, eine Frau werfe ihm vor, sie vor fast fünf Jahren vergewaltigt zu haben. Die Washington Post berichtete zudem, eine frühere Freundin habe ausgesagt, Platner habe beim Sex wiederholt ohne ihre Zustimmung Kondome entfernt. Platner wies die Vorwürfe entschieden zurück. Führende Demokraten hatten ihn jedoch zum Rückzug aufgefordert und mit dem Entzug von Wahlkampfgeldern gedroht.Platner war bereits zuvor wegen anstößiger Internet-Beiträge und einer Tätowierung, die einem Nazi-Symbol ähnelte, in die Kritik geraten. Er hatte in der Vergangenheit Fehlverhalten eingeräumt und um Vergebung gebeten. Dies begründete er mit Alkoholmissbrauch und psychischen Problemen nach seinen Militäreinsätzen in Irak und Afghanistan.Sohn des von ICE Getöteten: Vater war kein KriminellerDer von einem Beamten der US-Migrationsbehörde ICE getötete Mexikaner stand nach den Worten seines Sohnes kurz vor dem Erhalt einer Arbeitserlaubnis. Sein Vater sei ein Familienmensch gewesen, der seit 35 Jahren Häuser in der Region gebaut habe, um seinen drei Söhnen ein Studium sowie seinen Arbeitern „den amerikanischen Traum zu ermöglichen", sagte Ronaldo Salgado auf einer Pressekonferenz. Eine kriminelle Vorgeschichte habe sein Vater nicht gehabt. Lorenzo Salgado Araujo war am Vortag bei einem Einsatz der umstrittenen ICE-Beamten in Houston ums Leben gekommen. Nach Darstellung des Heimatschutzministeriums hatte sich Salgado den Anweisungen der Beamten widersetzt, mit seinem Auto ein Einsatzfahrzeug gerammt und anschließend versucht, einen Beamten mit seinem Fahrzeug zu erfassen. Daraufhin habe ein ICE-Beamter geschossen. Die Angaben der Behörden lassen sich bislang nicht unabhängig überprüfen. Sicherheitsbedenken bei neuer "Air Force One"? Trump nimmt älteres Flugzeug US-Präsident Donald Trump reiste nach dem Nato-Gipfel in der Türkei nicht in seiner neuen, von Katar geschenkten Air Force One weiter – und hat damit Spekulationen über die Sicherheit der Maschine angeheizt.Der Republikaner hatte zunächst auf seiner Plattform Truth Social angekündigt, von der Türkei aus „der alten Zeiten wegen“ mit einer älteren Maschine zu seiner nächsten Station, dem US-Luftwaffenstützpunkt Mildenhall in Großbritannien, zu reisen. Die neue Präsidentenmaschine solle aber trotzdem dorthin fliegen - Angehörige der Luftwaffe sollten das Flugzeug besichtigen können. „Ein kurzer Flug, der sich absolut lohnt, damit unsere großartigen Militärhelden unseren schönen Neuzugang in der Luftwaffenflotte bewundern können.“Auf einer Pressekonferenz in Ankara wurde Trump vor seiner Abreise gefragt, warum er nicht mit der neuen Air Force One fliegen werde. Der Journalist verwies dabei auf Spekulationen über Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg. Zudem habe der Präsident selbst mehrfach davon gesprochen, dass mögliche Attentate erfolgreich sein könnten. Trump antwortete auf die Frage: „Ich bin die Nummer 1 auf der Todesliste Irans.“Der Sender CNN zitierte eine mit der Angelegenheit vertraute Person, nach der Fragen über die „Fähigkeiten“ des neuen Flugzeugs im internationalen Einsatz aufgekommen waren. Gemeint dürften dabei vor allem Verteidigungsmöglichkeiten im Falle eines Angriffs sein. Die Maschine vom Typ Boeing 747 soll Berichten zufolge einen Wert von etwa 400 Millionen US-Dollar haben. Trump hatte sie im Mai 2025 trotz scharfer Kritik als Geschenk des Golfemirats Katar angenommen. Demokraten sprachen von „blanker Korruption“. Trump verteidigte den Schritt als kostengünstige Lösung für die Modernisierung der in die Jahre gekommenen Präsidentenflotte und schwärmte mehrfach von dem Jumbojet.Trump sieht auf einmal Liebe – und lobt Stimmung beim Nato-GipfelUS-Präsident Donald Trump zieht zum Abschluss des Nato-Gipfels in der Türkei eine positive Bilanz. „Wir hatten eine großartige Zeit“, sagte er auf einer Pressekonferenz in Ankara. „Wir haben gerade hier in der Türkei einen sehr erfolgreichen Nato-Gipfel abgeschlossen.“ Trump bedankte sich dabei explizit beim Gastgeber, dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, sowie bei Nato-Generalsekretär Mark Rutte.„Ich möchte nur sagen, dass in diesem Raum eine unglaubliche Liebe herrschte.“US-Präsident Donald Trump über die Stimmung beim Nato-GipfelAuch für die Atmosphäre bei der Besprechung der Staats- und Regierungschefs der Nato hatte der US-Präsident nur lobende Worte. „Ich möchte nur sagen, dass in diesem Raum eine unglaubliche Liebe herrschte“, so Trump mit Blick auf das Treffen der Verbündeten. Er bedauere, dass die Presse nicht sehen konnte, was in dem Raum vor sich ging, denn dort hätten sich sehr kluge Menschen versammelt. Die Einigkeit im Raum sei unglaublich gewesen. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sich zufrieden mit den Ergebnissen des Nato-Gipfels. „Wir sind einen wichtigen Schritt vorangekommen auf dem Weg in die neue Nato“, sagte er und fügte hinzu: „Wir machen die Nato stärker, wir machen sie aber auch in der Lastenverteilung fairer.“ Damit spielt Merz auf die Bereitschaft der Europäer im Bündnis und Kanadas an, mehr Lasten zu übernehmen. Der Kanzler äußerte sich ausgesprochen positiv über den Auftritt Trumps in den Beratungen. Der US-Präsident sei die ganze Zeit im Sitzungssaal geblieben, sagte Merz. Und er habe auch den Vertretern kleinerer Mitgliedsstaaten aufmerksam zugehört und deren Äußerungen „mit einer großen Sympathie begleitet“. Der US-Präsident spreche nach wie vor kritische Punkte an, habe aber mehrfach anerkannt und mit großer Zustimmung begleitet, dass die Europäer größere Anstrengungen zur Verteidigung unternähmen. Über Trumps Schlussstatement („Liebe in der Luft") sagte Merz, dies habe ihn persönlich etwas überrascht, aber auch sehr gefreut. Er fügte hinzu: „Das ist ein Schlusssatz, mit dem man, glaube ich, einen solchen Nato-Gipfel, der unter so medial auch schwierigen Vorzeichen stand, gut abschließen kann.“ Trump legt bei Grönland nachSchon gleich nach seiner Ankunft in Ankara hatte der US-Präsident Donald Trump Grönland erneut zum Thema gemacht. Die USA argumentieren, dass eine Übernahme der einzige Weg sei, um Sicherheitsrisiken rund um die Insel langfristig zu begegnen. „Es hilft Dänemark nicht, aber es hilft uns und es ist sehr wichtig für uns“, sagt Trump bei einer Pressekonferenz.Trump blickte auf den Zweiten Weltkrieg zurück: „Als Dänemark von den Nazis in weniger als einem Tag überrannt worden war, hat Hitler sie besiegt.“ Dänemark habe dann die USA gebeten, sich um Grönland zu kümmern. „Das haben wir getan. Und dann haben wir es dummerweise zurückgegeben.“ Das hätten die USA nicht tun sollen.Nazi-Deutschland hatte Dänemark am 9. April 1940 überfallen. Während der folgenden Besatzung wirkten die USA bis Kriegsende als Schutzmacht Grönlands. 1945 übernahm Dänemark wieder die Kontrolle. Grönland gehört zwar zum Königreich Dänemark, genießt aber weitgehende Autonomie und Selbstverwaltung. Daran erinnerte die dänische Ministerpräsidentin Trump und forderte ihn auf, die Selbstbestimmung Grönlands zu respektieren, „Grönland steht natürlich nicht zum Verkauf“, machte sie grundsätzlich klar. „Natürlich werden wir das Königreich Dänemark verteidigen.“Trump droht Spanien mit HandelsstoppUS-Präsident ​Donald Trump droht Spanien mit einem vollständigen Handelsstopp. Er ⁠habe Finanzminister Scott Bessent angewiesen, jeglichen Handel mit dem Land einzustellen, sagt Trump vor ​dem Nato-Gipfel ​in Ankara. Er bezeichnet Spanien als „schrecklichen Partner“ in der Militärallianz. „Ich will ‌keine Geschäfte mit ihnen machen“, erklärt Trump bei einem Auftritt an der ​Seite von Nato-Generalsekretär ​Mark Rutte. Die EU-Kommission stellt sich vor das Mitgliedsland Spanien. Kommissionssprecher Olof Gill verwies auf bestehende Handelsverträge. „Wir erwarten, dass die USA ihre Verpflichtungen aus dieser gemeinsamen Erklärung einhalten, so wie ​wir unsere eingehalten haben“, sagte er in Brüssel.Trumps Vorhaben dürfte nicht leicht umzusetzen sein, da Spanien Mitglied der Europäischen Union und des europäischen Binnenmarktes ist. In Handelsfragen haben die Mitgliedsländer ihre Kompetenzen weitgehend an die EU-Kommission in Brüssel abgegeben, die für die Mitgliedsstaaten spricht und verhandelt.Seit Beginn des Iran-Kriegs übt Spaniens Premier Pedro Sánchez Kritik an den Angriffen der USA. „Man kann nicht auf ein Unrecht mit weiterem Unrecht reagieren“, sagte er in Bezug auf die blutige Niederschlagung der Proteste in Iran Anfang des Jahres. Zudem verweigerte Sánchez den USA die Nutzung spanischer Militärstützpunkte und untersagte den Überflug des spanischen Luftraums für US-Jets, die an Militäraktionen gegen Iran beteiligt sind. Schon im März drohte Trump den Handel mit Spanien einzuschränken.ICE-Beamter erschießt mexikanischen EinwandererEin Beamter der US-Migrationsbehörde ICE hat einen Einwanderer aus Mexiko erschossen. Nach bisherigem Kenntnisstand habe sich der Mann, der sich angeblich illegal in den USA aufgehalten haben soll, in seinem Fahrzeug Anweisungen der Beamten widersetzt, teilte das Heimatschutzministerium auf der Plattform X mit. Der Fahrer habe zunächst ein Auto der Einsatzkräfte gerammt und dann versucht, mit seinem Auto einen Beamten zu erfassen. Dabei habe der Beamte das Feuer eröffnet. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen. Laut dem Ministerium wurde der Fahrer in ein Krankenhaus gebracht, erlag dort jedoch seinen Verletzungen. Das Ministerium habe interne Ermittlungen wegen der Schussabgabe eingeleitet. Das Büro der Bundespolizei FBI in Houston ermittle zudem wegen des Angriffs auf einen Bundesbeamten. Ulrike PutzWalmart senkt nach Aufforderung von Trump LebensmittelpreiseDie US-Supermarktkette Walmart senkt auf Bitten von Präsident Donald Trump die Preise für zahlreiche Produkte, darunter auch Hackfleisch. Dies kündigte Trump auf der von ihm mitbegründeten Online-Plattform Truth Social an. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund rekordhoher Rindfleischpreise, die die Geldbeutel der US-Verbraucher belasten. Der Einzelhändler teilte mit, dass Kunden in seinen Walmart- und den dazugehörigen Sam’s-Club-Filialen in diesem Sommer bei Artikeln wie Fleisch, Obst, Gemüse und Limonade sparen würden.Trump zufolge wird Walmart die Preise für ein Pfund Hackfleisch um „fast“ 15 Prozent senken. Walmart selbst teilte mit, der Preis für eine Sorte Hackfleisch werde um etwa zwölf Prozent auf 5,94 Dollar sinken. „Dies ist eine riesige Sache für die vielen Millionen Amerikaner, die klugerweise bei Walmart einkaufen, einem wahrhaft patriotischen Unternehmen, das die USA liebt“, erklärte Trump. Die Preise für Rindfleisch waren in die Höhe geschnellt, nachdem eine anhaltende Dürre die Kosten für Viehfutter erhöht und die US-Viehzüchter gezwungen hatte, ihre Herden zu verkleinern. Trump hatte bereits früher zollgünstige Importe von argentinischem Rindfleisch gefördert, um die Preise zu dämpfen.Startschuss für „Trump-Konten“ für Kinder1000 Dollar Startguthaben für Neugeborene in den USA: Mit einer neuen Vorsorgemaßnahme verspricht US-Präsident Donald Trump, künftigen Generationen mehr Wohlstand zu ermöglichen. Sofern sich der Aktienmarkt weiter so gut wie derzeit entwickle, könnten Kinder „sehr reich“ werden, sagte er zum offiziellen Start des Programms. „Sie werden Hunderttausende Dollar haben“, versicherte Trump seinen Landsleuten, die derzeit mit einer hohen Inflation infolge des Iran-Kriegs hadern, der von ihrem Präsidenten begonnenen wurde.Die steuerbegünstigten Anlagen sollen Kindern nach Ankündigungen der Regierung langfristig Zugang zu Kapital verschaffen und mindestens bis zum 18. Lebensjahr in Indexfonds investiert werden. Der Plan war bereits im vergangenen Sommer mit Trumps Steuergesetz ausgerufen worden. Neue Dynamik bekam er im Dezember, als PC-Unternehmer Michael Dell und seine Frau Susan ankündigten, 6,25 Milliarden Dollar zu spenden, damit auch ältere Kinder „Trump Accounts“ bekommen könnten.US-Beamter: Übernahme von Grönland derzeit „der beste Weg“ Eine Übernahme Grönlands durch die Vereinigten Staaten ist aus Sicht der USA nach Angaben eines hochrangigen Beamten derzeit der einzige Weg, um den Sicherheitsrisiken rund um die zum Königreich Dänemark gehörende Eisinsel langfristig zu begegnen. „Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass dies der beste Weg ist, den Verteidigungsbedarf der Nato in Bezug auf Grönland zu decken“, sagte er zu Journalisten vor dem Nato-Gipfel an diesem Dienstag und Mittwoch in der Türkei. Zugleich sagte er, auch weitere Optionen würden geprüft. Wie diese aussehen könnten, ließ er offen. Der hochrangige Regierungsbeamter verwies darauf, dass es „rege Marineaktivitäten“ in der Region rund um Grönland gebe und US-Präsident Donald Trump eine „dauerhafte“ Lösung anstrebe. „Bislang sehen wir als einzige Lösung den Erwerb Grönlands durch die Vereinigten Staaten“, sagte der Beamte weiter. Trump hatte Anfang des Jahres offen mit einer Übernahme der strategisch wichtigen Arktisinsel gedroht. Das zu Dänemark gehörende Territorium sei sonst nicht vor Russland und China sicher – und damit auch nicht die USA.NewsdeskTrump warnt in seiner Rede vor „kommunistischer Bedrohung“Donald Trump hat zum ​250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit in einer Rede im Wahlkampfstil bekannte Positionen wiederholt. Der Republikaner warnte bei seinem Auftritt am Samstag in Washington erneut vor einem Erstarken des Kommunismus in den ​USA. Als Kommunisten hat er in der Vergangenheit Politiker des linken Flügels der oppositionellen Demokraten bezeichnet, ⁠die zuletzt mehrere Wahlerfolge unter anderem in New York City erzielen konnten. Wegen eines Unwetters hatte sich Trumps Auftritt um fast zwei Stunden verzögert. ​Obwohl er ​im Vorfeld eine besonders lange Rede angekündigt hatte, ‌sprach Trump letztlich weniger als 40 Minuten – deutlich ‌kürzer als bei anderen Anlässen. Es gelte, eine Bedrohung wie den Kommunismus sofort im Keim zu ersticken, sagte Trump. „Es ist wie ein ​Krebsgeschwür – man muss es ​herausschneiden, und zwar schnell.“ In seiner ​Rede verband er darüber hinaus allgemeine Appelle an den Patriotismus mit scharfen Angriffen auf von ihm wahrgenommene ideologische Bedrohungen im In- und Ausland. Er rühmte amerikanische Errungenschaften wie die ‌Mondlandung und erklärte, er habe das iranische Militär „ausgelöscht“. Vom Kongress forderte der Präsident die ins Stocken geratene ‌Verabschiedung von Gesetzen, die die ‌Briefwahl einschränken und einen Nachweis der Staatsbürgerschaft für die ​Wählerregistrierung verlangen.Die Feierlichkeiten zum 4. Juli waren von einer Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu ​39 Grad Celsius geprägt. Wegen eines aufziehenden Gewitters musste das ‌Festgelände in Washington vorübergehend geräumt werden. Vor Trump hatten US-Präsidenten am Unabhängigkeitstag persönliche Auftritte auf der National Mall in der Regel vermieden.Unwetter stört Trumps Feier zum 250. Jahrestag der USAUS-Präsident Donald Trump wollte den 250. Jahrestag der USA am Samstag mit einer politischen Kundgebung auf der abgesperrten National Mall in Washington begehen. Schwere Unwetter drohten jedoch, die Veranstaltung zu stören. Wegen einer aufziehenden Gewitterfront ordneten die Behörden am Abend die Evakuierung des Geländes an. Zuvor hatten Besucher bei Temperaturen von bis zu 39 Grad Celsius und unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen stundenlang auf den Einlass gewartet. Die Rekordhitze hatte bereits zur Absage mehrerer Paraden und anderer Veranstaltungen in der Region geführt. Trump postete kurz nach dem Evakuierungsaufruf auf Truth Social, er werde seine Rede halten, egal wann. Aktuell sei sie für 23 Uhr (5 Uhr deutscher Zeit) geplant.Die Veranstalter riefen die Gäste auf, in umliegenden Museen, Ministerien und anderen öffentlichen Gebäuden Unterschlupf zu suchen. Informationen dazu, wann und wie es weitergehe, würden schnellstmöglich mitgeteilt. Tausende Menschen zogen daraufhin durch die Straßen in der Nähe des Weißen Hauses und der National Mall. Die Teilnehmer – viele in den Landesfarben Rot, Blau und Weiß – saßen in überfüllten Cafés oder campierten mit ihren Klappstühlen direkt auf dem Bürgersteig. Frühere US-Präsidenten haben Auftritte bei den Feierlichkeiten zum 4. Juli meist vermieden, Trump hat jedoch die Grenze zwischen offiziellem Gedenken und Wahlkampf verwischt. Die von der Trump-Regierung ins Leben gerufene Organisation „Freedom 250“ hat ein überparteiliches Gremium, das 2016 für die Organisation des Jubiläums gegründet wurde, weitgehend ins Abseits gedrängt. Stattdessen wurde ein Großteil der National Mall für eine „Great American State Fair“ abgesperrt, bei der es neben einem Riesenrad auch Stände von konservativen Gruppen und Rüstungsunternehmen gab. Mehrere von Demokraten geführte Bundesstaaten lehnten eine Teilnahme ab, und viele Künstler sagten ihre Auftritte aus Sorge vor der parteipolitischen Ausrichtung ab.Unter den Besuchern befanden sich auch hunderte Anhänger der rechtsextremen Organisation „Patriot Front“, die mit der U-Bahn in die Stadt kamen. Gewalttätige Zwischenfälle wurden der Polizei zufolge jedoch nicht gemeldet. Eine Umfrage von Reuters/Ipsos ergab, dass eine Mehrheit der US-Bürger, darunter drei Viertel der Demokraten und die Hälfte der Republikaner, die Feierlichkeiten als zu politisch empfindet. Zu den weiteren von „Freedom 250“ organisierten Veranstaltungen gehören eine Glaubenskundgebung mit überwiegend konservativen christlichen Rednern sowie „Freedom Trucks“, die nach Ansicht von Kritikern eine übermäßig religiöse Darstellung der US-Geschichte bieten und Themen wie Sklaverei beschönigen.Mehr ladenTickarooLive Blog Software