Neid zählt zu den sieben Todsünden. Und ist die Sünde, die vermutlich jeder Mensch immer mal wieder begeht. Denn die zugrunde liegende „Versuchung“ ist der soziale Vergleich. Und dem entkommt niemand. Jeder will wissen, wo er mit seiner Leistung, seiner sportlichen Performance, seinen privaten und beruflichen Erfolgen steht. Als Maßstab dienen dabei Menschen, die einem vom sozialen und gesellschaftlichen Status her ähnlich sind: Freunde, Kolleginnen, Geschwister, Nachbarn – und natürlich vergleicht man sich auch mit dem Partner oder der Partnerin. Fällt der Check positiv oder wenigstens neutral aus, ist alles gut. Doch wenn man sich eingestehen muss, da ist jemand in einem mir wichtigen Bereich besser als ich, kommt Neid auf.
Neid in der Beziehung: Wie gehe ich damit um?
Erst denkt Claire, ihr Mann sei eifersüchtig. Dann versteht sie: Er ist neidisch, dass sie kontaktfreudiger und beliebter ist als er. Unsere Paartherapeutin erklärt, wie man Neid ins Konstruktive wenden kann.









