PfadnavigationHomeRegionalesBerlin & BrandenburgRegierender: Habe mich für Darstellung entschuldigtStand: 19:33 UhrLesedauer: 2 MinutenBerlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) steht weiter in der Kritik. Quelle: Elisa Schu/dpaWann hat Berlins Regierender Bürgermeister am ersten Tag des großen Stromausfalls mit wem telefoniert? Kai Wegner nimmt nun noch einmal Stellung zu dem Thema - und die Opposition kritisiert.Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat sich noch einmal zu seinen bisherigen Angaben zu seinen Telefonaten am Tag des großen Stromausfalls Anfang Januar geäußert. «Durch meine Aussagen Anfang Januar ist ein Eindruck entstanden, den ich bis heute sehr bedauere», teilte er auf der Plattform X mit. Er habe am 3. Januar vor 13.00 Uhr zwei Telefonate geführt und darüber hinaus vor allem per Textnachrichten kommuniziert.Darüber habe er bereits im März mit den Zeitungen «Bild» und «B.Z.» gesprochen und sich dafür bei den Berlinerinnen und Berlinern entschuldigt. «Für mich ist entscheidend, aus Fehlern zu lernen und es künftig besser zu machen», schrieb Wegner weiter in dem X-Beitrag.Am Ende habe Berlin die Stromkrise deutlich schneller bewältigt als zunächst angenommen wurde. «Das zählt für mich», betonte der Regierende Bürgermeister. Sein Dank gelte allen, die daran beteiligt waren.Krach: Wegner für das Amt nicht geeignetDerweil kam erneute Kritik an Wegner bezüglich seiner Krisenkommunikation von SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach. «Es ist völlig klar, dass jemand, der die Berlinerinnen und Berliner über sein Krisenmanagement am Tag des Stromanschlags nachweislich getäuscht und mehrfach gelogen hat, für das Amt des Regierenden Bürgermeisters nicht geeignet ist», teilte er am Abend mit. «Unter normalen Umständen wäre jetzt ein Rücktritt fällig, es gibt keinen Interpretationsspielraum, wenn Glaubwürdigkeit des Amtes und das Vertrauen der Menschen in die Politik dermaßen beschädigt werden.»Wegners Kommunikation erneut ThemaWegners Äußerungen und Krachs Kritik vorausgegangen war ein Medienbericht von Dienstag. Anders als zunächst behauptet, habe der CDU-Politiker am 3. Januar vormittags nicht dienstlich zu dem Blackout telefoniert, wie der «Tagesspiegel» mit Berufung auf Informationen der Senatskanzlei berichtete. Vor 12.45 Uhr sei kein Telefonat geführt worden.