Die nützlichste Frage im Umgang mit Künstlicher Intelligenz lautet nicht: Was kann die Maschine? Sondern: Welche meiner Aufgaben verbrauchen nur Zeit, und welche bilden mein Urteil? Wer diese Unterscheidung einmal sauber trifft, hat das wichtigste Werkzeug für die eigene KI-Praxis in der Hand. Denn in die Maschine gehört alles, was Zeit verbraucht, ohne klüger zu machen. Beim Menschen bleibt alles, woraus die eigene Expertise ihre Substanz zieht. Die Faustregel dafür passt in einen Satz: Die KI übernimmt das Suchen, Sortieren, Umformen und Prüfen, der Mensch behält das Verstehen, Entscheiden und Verantworten.